Startseite · Klartext · Pasticcio

Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Pyramitonal

Die Pyramiden bergen noch schönere Geheimnisse in sich als schrumpelige Mumien. Musik zum Beispiel. Denn ihre grandiosen Proportionen sind nach mathematischen Gesetzen geformt, denen auch die antiken Tonarten folgen. Das zumindest will der deutsche Philosoph und Technikjournalist Friedrich Wilhelm Korff herausgefunden haben. Ellen- und Handbreitenmaße, die Basis- und Neigungswinkel der Pyramiden bestimmen, seien allein aus den ersten fünf Primzahlen gebildet – ebenso wie die Intervalle antiker Tonarten. Nunmehr könne man alle Pyramiden Ägyptens nach ihren antiken Intervallen benennen, freut sich Korff. Der Neigungswinkel der Cheopspyramide etwa entspreche einer übergroßen Terz im »Diatonon malakon«.

Carsten Niemann, RONDO Ausgabe 6 / 2007



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Tianwa Yang

Forever Yang

Sie gilt Kennern als „beste Geigerin der Welt“ – und könnte die erste sein, die mit […]
zum Artikel »

Fanfare

Ja, es gibt sie, die mutigen Opernhäuser, die im Wagnerjahr nicht nur Wagner spielen, sondern die […]
zum Artikel »




Top