Responsive image
Franz Schubert

Quintett A-Dur D 667 („Die Forelle"), Sonate für Klavier und Arpeggione a-Moll D 821, Die Forelle D 550

Barbara Bonney, Pamela Frank, Rebecca Young, Yo-Yo Ma, Edgar Meyer, Emanuel Ax

Sony SK 61 964
(64 Min.) 1 CD

Emanuel Ax konnte kein so homogenes Ensemble um sich scharen wie jüngst Alfred Brendel, um Schuberts lebensbejahendes Forellenquintett einzuspielen. Wenn man jedes Mal aufhorcht, sobald Yo-Yo Ma mit einer Cellokantilene abhebt, kann mit der Balance zu den anderen etwas nicht stimmen — schließlich geht dieses wunderbare Material (meistens) durch alle fünf Stimmen. Dennoch eine sehr lebendige, oft virtuos auffunkelnde Darstellung.
Noch besser die Arpeggione-Sonate, mit das schwerste, was es für Violoncello gibt: Hier entfaltet Ax den ganzen Zauber seines zartbiedermeierlich-innigen Klavierparts, und auch Yo-Yo Ma klingt weniger verkrampft als sonst oft, wenn er heikle Soloaufgaben zu bewältigen hat. So wird dieses poesiesatte Stück Musik zum Eigentlichen der gutklingenden CD, das Forellenquintett zur — allerdings hochwillkommenen — „Zugabe".

Thomas Rübenacker, 31.03.1996



Diese CD können Sie kaufen bei:


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Bloß kein BreX-mas: Da haben die Chefunterhändler ganze Arbeit geleistet, damit Theresa May und Jean-Claude Juncker endlich den Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen verkünden konnten. Doch grüne Grenzen und Binnenmarkt-Bestrebungen in Ehren – wie hoch wäre eigentlich der kulturelle Verlust Europas durch den Ausstieg der Briten zu beziffern? Wir meinen, gerade was Advent und Weihnachtszeit angeht ist der Beitrag des Vereinigten Königreichs kaum hoch genug zu schätzen, da die […] mehr »


Top