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ACSV

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A

Thomas Arne

Alfred

Jennifer Smith, Christine Brandes, David Daniels, Jamie MacDougall, Philharmonia-Barockorchester, Nicholas McGegan

DHM/BMG 75605 51314 2
»

C

Thomas Arne

Cembalosonaten

Ewald Demeyere

Accent/Note 1 ACC 21145
»

S

Edward Elgar, Thomas Arne, Eric Coates, William Walton, Hubert Parry u.a.

Shakespeare Inspired

Michelle Breedt, Nina Schumann

TwoPianists/Naxos TP 1039077
»

Edvard Grieg, Arne Dørumsgaard

Song Recital

Kirsten Flagstad, Gerald Moore, Philharmonia Orchestra, Walter Susskind, Warwick Braithwaite

Testament/Note 1 SBT 1268
»

Thomas Arne, Johann Abraham Fisher, Thomas Alexander Erskine, John Christopher Smith

Syrens, Enchanters and Faries - 18th Century Overtures From The London Stage

Capella Savaria, Mary Térey-Smith

Dorian/In-Akustik 93251
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V

Fartein Valen, Arne Nordheim

Violinkonzerte

Arve Tellefsen, Osloer Philharmoniker, Christian Eggen

Sony SK 89621
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Eine soziale Einrichtung als Motor der Musikgeschichte: Antonio Vivaldi blieb dem Ospedale della Pietà in Venedig, einem Waisenhaus für höhere Töchter, bis auf wenige Reisejahre fast lebenslang als Lehrer verbunden. Er profitierte nicht nur vom rein weiblich besetzten Spitzenorchester, das stets züchtig hinter einem Gitter musizierte - was die Fantasie der zuhauf anreisenden Kulturtouristen eher erhitzte als kühlte. Das enorme Spektrum an Instrumentalfarben und die Kompetenz der für ihren Unterricht angestellten Musiker wirkte sich befruchtend auf seine Kompositionen aus. Das Studium der Oboe war an der Pietà ab 1707 hauptamtlich besetzt, und wahrscheinlich schneiderte Vivaldi einige Oboenkonzerte einer Schülerin auf's Doppelrohrblatt, die als "Pellegrina" bis zu ihrem Tod mit 77 Jahren in den Unterlagen geführt wird. Eines seiner Konzerte für Fagott gefiel dem Roten Priester offenbar so gut, dass er es (heute unter der Ryom-Verzeichnisnummer RV450) dem Oboenklang und -spielweise anverwandelte, um dann denselben Ohrwurm nochmal 1735 einer Arie seiner Oper "Griselda" zu unterlegen, so dass sich die Melodie wie musikalische DNA gleich durch mehrere seiner Schöpfungen zieht. Xenia Löffler, Oboistin der Akademie für Alte Musik Berlin, hat mit ihren Kollegen ein Album eingespielt, dass der Blütezeit ihres Instrumentes in der Serenissima des 18. Jahrhunderts nachspürt, in Werken Vivaldis, Marcellos, Portas, ergänzt um eine Neuschöpfung in barockem Geiste von Uri Rom. Und man muss ihr recht geben - so spielerisch virtuos und zugleich seelenvoll wie in den Palazzi am Canale Grande klingt die Oboe in den Konzerten der folgenden Jahrhunderte so schnell nicht wieder.