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BEJLOSTV

Anzahl der Suchergebnisse: 11

B

Bebabaloo

Barbara Dennerlein

Bebab Records/Sony Music 88697 65288-2
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Berlin Spirits

Barbara Jungfer

Minor Music 801118/In-Akustik
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E

Everything Allowed

Barbara Bürkle

Neuklang/SunnyMoon NCD 4038
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J

Junkanoo

Barbara Dennerlein

Verve/Universal Jazz 537 122-2
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L

Lady Saxophone

Barbara Thompson

Intuition/SMD vBr 2166 2
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Look For The Silver Lining

Barbara Bürkle Band

Neuklang (Codaex) NCD 4075
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Love Letters

Barbara Dennerlein

Bebab/BMG 74321 86277-2
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O

Outhipped

Barbara Dennerlein

Verve/Universal Jazz 547 503-2
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S

Spiritual Movement No. 1

Barbara Dennerlein

Bebab/BMG 250970
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T

Thompson's Tangos and Other Soft Dances

Barbara Thompson, Paraphernalia

Intuition/SMD 7 50447 32902 7
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V

Vento

Barbara Casini, Enrico Rava

Label Bleu/EFA CD 7 94881 60912 3
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Eine soziale Einrichtung als Motor der Musikgeschichte: Antonio Vivaldi blieb dem Ospedale della Pietà in Venedig, einem Waisenhaus für höhere Töchter, bis auf wenige Reisejahre fast lebenslang als Lehrer verbunden. Er profitierte nicht nur vom rein weiblich besetzten Spitzenorchester, das stets züchtig hinter einem Gitter musizierte - was die Fantasie der zuhauf anreisenden Kulturtouristen eher erhitzte als kühlte. Das enorme Spektrum an Instrumentalfarben und die Kompetenz der für ihren Unterricht angestellten Musiker wirkte sich befruchtend auf seine Kompositionen aus. Das Studium der Oboe war an der Pietà ab 1707 hauptamtlich besetzt, und wahrscheinlich schneiderte Vivaldi einige Oboenkonzerte einer Schülerin auf's Doppelrohrblatt, die als "Pellegrina" bis zu ihrem Tod mit 77 Jahren in den Unterlagen geführt wird. Eines seiner Konzerte für Fagott gefiel dem Roten Priester offenbar so gut, dass er es (heute unter der Ryom-Verzeichnisnummer RV450) dem Oboenklang und -spielweise anverwandelte, um dann denselben Ohrwurm nochmal 1735 einer Arie seiner Oper "Griselda" zu unterlegen, so dass sich die Melodie wie musikalische DNA gleich durch mehrere seiner Schöpfungen zieht. Xenia Löffler, Oboistin der Akademie für Alte Musik Berlin, hat mit ihren Kollegen ein Album eingespielt, dass der Blütezeit ihres Instrumentes in der Serenissima des 18. Jahrhunderts nachspürt, in Werken Vivaldis, Marcellos, Portas, ergänzt um eine Neuschöpfung in barockem Geiste von Uri Rom. Und man muss ihr recht geben - so spielerisch virtuos und zugleich seelenvoll wie in den Palazzi am Canale Grande klingt die Oboe in den Konzerten der folgenden Jahrhunderte so schnell nicht wieder.