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"CORSW

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Luciano Berio, Gustav Mahler u. a.

"Attrazione d'Amore", "Voyage to Cythera"

Frank Scheffer, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Riccardo Chailly

Juxtapositions/Naxos
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C

Luciano Berio

Coro, Ekphrasis (Continuo II)

RSO Frankfurt, Chor des Bayerischen Rundfunks, Lucas Vis, Luciano Berio

Col legno/Helikon WWE 20038
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O

Luciano Berio

Orchester-Transkriptionen von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

Fausto Ghiazza, Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, Riccardo Chailly

Decca/Universal 476 2830
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R

Luciano Berio

Rendering, Echoing Curves u.a.

Andrea Lucchesini, Londoner Sinfonieorchester, Luciano Berio

RCA/BMG 09026 68894 2
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S

Luciano Berio

Sequenzas I-XIV

Nora Shulman, Eric Goodman, Tony Arnold, Boris Berman, Alain Trudel, Steven Dann, Matej Sarc, Jasper Wood, Joaquin Valdepenas, Guy Frew, Pablo Sáinz Villegas, Ken Munday, Joseph Petric, Darrett Adkins, Wallace Halladay

Naxos 8.55 7661-63
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Witold Lutosławski, Erich Urbanner, Luciano Berio

Streichquartett, Streichquartett Nr. 4, Notturno

Alban Berg Quartett

EMI 5 56184 2
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W

Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Luciano Berio, Benjamin Britten, Elliott Carter

Werke für Oboe solo

Céline Moinet

HMC 902118
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."