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AFIR

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A

George Gershwin, Aaron Copland, Leonard Bernstein

America For Two

Piano Duo Genova & Dimitrov

cpo/jpc 777 039-2
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F

Franz Lehár, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán, George Gershwin, Frederick Loewe, Stephen Sondheim, Andrew Lloyd Webber, Leonard Bernstein

Forever

Diana Damrau, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, David Charles Abell

Erato/Warner
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I

George Gershwin, Aaron Copland, Leonard Bernstein, Darius Milhaud u.a.

In Rhythm

Sebastian Manz, Martin Klett

CAvi/harmonia mundi CAVI 8553271
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R

George Gershwin, Leonard Bernstein

Rhapsody In Blue, West Side Story

Katia & Marielle Labèque, Gonzalo Grau, Raphael Séguinier

KML/Edel 1087121KML
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."