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ASV

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A

Dario Castello, Giovanni Battista Fontana, Girolamo Frescobaldi, Claudio Monteverdi, Lauro Rossi, Giovanni Maria Trabaci, Francesco Turini

Anno 1630 (Sonaten, Toccaten, Motetten u.a.)

Enrico Onofri, Lorenzo Ghielmi, Margret Köll

Winter & Winter/edel 910 091-2
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S

Giovanni Battista Fontana

Sonate a violino ed altri strumenti

Stradivaria, Daniel Cuiller

Mirare/harmonia mundi MIR 214
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Dario Castello, Giovanni Battista Fontana

Sonate concertate in stil moderno

John Holloway, Jane Gower, Lars Ulrik Mortensen

ECM/Universal 476 4641
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V

Giovanni Battista Buonamente, Giovanni Battista Fontana

Venetian Art 1600

William Dongois, Le Concert Brisé

Accent/Note 1 ACC 24253
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Ein Schuss setzt die Welt in Brand: Vor einhundert Jahren, am 28. Juli 1914, erklärte das Kaiserreich Österreich-Ungarn Serbien den Krieg - der Auftakt zur Mobilmachung in ganz Europa. Wie unwahrscheinlich ein Kriegsausbruch nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger eigentlich war, und wie viele persönliche Macht- und Fehlentscheidungen von höchster, aber auch ministerialer Ebene dazu nötig waren, hat gerade der Historiker Christopher Clark in seinem Buch neu aufgearbeitet. Von ganz anderer, nämlich musikalischer Seite nähert sich die Sopranistin Anna Prohaska dem Thema. Ihr neues Album reflektiert das Datum, das das "Jahrhundert der Kriege" einläutete, mit einem weit gesteckten Repertoire, das über Sarajevo und Verdun hinausweist. Von Soldatenliedern des Dreißigjährigen Krieges bis zu Propagandagesängen, vom "Trommellied" aus Beethovens "Egmont", über Schumanns "Grenadiere", bis hin zu Liedern von Liszt, Fauré, Mahler, Ives, Weil und Eisler reichen die Zeugnisse, die Prohaska an der Seite ihres Pianisten Eric Schneider dafür aufruft. Aus flackernder Begeisterung und auswegloser Verzweiflung entsteht hier das musikalische Porträt einer Ausnahmesituation - die bis heute alltäglich geblieben ist.