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CINST

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C

Giovanni Paolo Caprioli, Alessandro Grandi, Biagio Marini, Claudio Monteverdi u.a.

Cantate Deo

Marco Beasley, Accordone, Guido Morini

Alpha/Note 1 ALP535
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I

Giuseppe Porsile, Giulio Cesare Rubino, Nicola Matteis, Alessandro Scarlatti, Guido Morini u.a.

Il settecento napoletano

Marco Beasley, Accordone, Guido Morini

Cypres/Note 1 1649
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N

Giovanni Girolamo Kapsberger, Giulio Pellegrini, Luis de Narváez, Girolamo Frescobaldi u.a.

Nuove musiche

Rolf Lislevand, Arianna Savall, Pedro Estevan, Guido Morini u.a.

ECM/Universal 476 3049
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S

Arcangelo Corelli

Sonate a violino e violone o cembalo op. 5

Enrico Gatti, Gaetano Nasillo, Guido Morini

Arcana/harmonia mundi A423
»

Diverse

Storie di Napoli

Marco Beasley, Guido Morini, Ensemble Accordone

alpha/Note 1 ALP532
»

Giuseppe Tartini

Suonate a violino e violoncello o cimbalo (op. 1 und 2)

Enrico Gatti, Gaetano Nasillo, Guido Morini

Arcana/helikon harmonia mundi A 420
»

T

Antonio Vivaldi

Trio-Sonaten op. 1

Enrico Gatti, Rossella Croce, Judith-Maria Becker, Monica Pustilnik, Guido Morini

Glossa/Note 1 921203
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."