Suchergebnisse:


BGMR

Anzahl der Suchergebnisse: 7

B

Thomas Stoltzer

Benedicam Dominum, "Erzürne dich nicht" - Psalmmotetten

Josquin Capella, Meinolf Brüser

MDG/Codaex MDG 605 1394-2
»

G

Josquin Desprez, Heinrich Isaac, Ludwig Senfl u.a.

Geistliche Musik der Wiener Hofkapelle Kaiser Maximilians I.

Knaben der Chorschule der Wiener Sängerknaben, Choralschule der Wiener Hofburgkapelle, Clemencic Consort, René Clemencic

Oehms Classics OC 340
»

M

Josquin Desprez, Johannes Ockeghem

Missa D’ung aultre amer, Motetten & Chansons

Alamire, Andrew Lawrence-King

Obsidian/Note 1 OBSCD701
»

Josquin Desprez, Giovanni Pierluigi da Palestrina

Motette Benedicta es, Missa Benedicta es, Missa Nasce la gioja mia

The Tallis Scholars, Peter Phillips

Gimell/Codaex GIMSE 402
»

Josquin Desprez, Giovanni Pierluigi da Palestrina, John Dowland, Nicolas Gombert, Hans Leo Hassler u.a.

Musik in Europa zur Zeit der Renaissance

Cantus Cölln, Collegium Vocale Gent, Deller Consort, Huelgas-Ensemble u.a.

Ricercar/Note 1 RIC 106
»

R

Clément Janequin, Josquin des Prés, Claude Lejeune, Orlando di Lasso u.a.

Rabelais – Fay ce que vouldras

Dominique Visse, Ensemble Clément Janequin, Les Sacqueboutiers

Flora/Codaex FLORA2410
»

Jean Richafort, Benedictus Appenzeller, Nicolas Gombert, Josquin Desprez

Requiem in memoriam Josquin Desprez

The King’s Singers

Signum/Note 1 SIGCG326
»


 

« zurück

CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."