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GHMO

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G

Richard Wagner, Otto Nicolai, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner

German Overtures

Wiener Philharmoniker, Christian Thielemann

DG/Universal 474 502-2
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H

Otto Nicolai

Herr, auf dich traue ich (Psalmen)

Kammerchor Stuttgart, Frieder Bernius

Carus/Note 1 CAR83.299
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M

Otto Nicolai

Messe in D, geistliche Chormusik

Sarah Schnier, Alexandra Thomas, Wolfgang Klose, Lucas Singer, Harald Jers, Kammerchor Consono, Folkwang Kammerorchester Essen

Carus/Note 1 CAR83341
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O

Otto Nicolai

Ouvertüren

Friedrich Höricke, RSO Köln, Michail Jurowski

Capriccio/EMI 10 592
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."