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ABCKLRSTU

Anzahl der Suchergebnisse: 15

A

A Charlie Brown Christmas

Cyrus Chestnut u.a.

Atlantic/Warner 0 7567-83366-2
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B

Brown Baby

Annette Lowman

Minor Music/In-akustik 801061
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Brown Street

Joe Zawinul

BirdJam/Intuition/Sunny Moon 3450-2
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C

Clifford Brown and Max Roach

Clifford Brown, Max Roach

Verve/Universal Jazz 314 543 306-2
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Complete Studio Recordings

Clifford Brown, Max Roach

in-akustik
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K

Kind Of Brown

Christian McBride, Inside Straight

McAvenue Records/SunnyMoon MAC 1047
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L

Live At Starbucks

Ray Brown-Trio

Telarc/In-Akustik CD-83502
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R

Ray Brown, Monty Alexander, Russell Malone

Ray Brown, Monty Alexander, Russell Malone

Telarc/In-Akustik CD-83562
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S

So Goes Love

Charles Brown

Verve/Universal Jazz 539 967-2
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Some Of My Best Friends Are ... The Trumpet Players

Ray Brown

Telarc/In-Akustik CD-83495
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Some Of My Best Friends Are … Guitarists

Ray Brown

Telarc/In-Akustik CD-83499
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T

The Very Tall Band (Live At The Blue Note)

Milt Jackson, Oscar Peterson, Ray Brown

Telarc/In-Akustik CD-83443
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This One’s For Blanton

Duke Ellington, Ray Brown

Original Jazz Classics/ZYX OJC20 810-2
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Transcendence

Jaimeo Brown

Motema/Membran 233715
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U

Unfinished Business

Dean Brown

Moosicus/Indigo 971812
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."