Tenderness

Kip Hanrahan


American Clave/SMD AMCL 1016-2
(0000-00-00)

Es ist nicht einfach, die Empfindungen und Gefühle, die diese Platte in mir hervorruft, in Worte zu fassen. Stilübergreifend und trotzdem irdisch - faßbar, virtuos und trotzdem rauh und ungeschliffen, voll Schweiß und Sexualität, intim und trotzdem kosmopolitisch. Ich schlage vor: Einfach die Platte hören! Sie werden in eine Welt versetzt, in der Klang nicht gleich Klang ist, sondern sich in ungeahnte Welten und in (Alb-)Traumzustände verwandelt.

Rudyard Urtecho, 31 Jahre, Jena
24.04.2014


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Die Trompete, seit alters her das Insignum herrscherlicher Macht, darf am Ostertag nicht fehlen, wenn es gilt, die Auferstehung und den Triumph Christi über den Tod zu feiern. Der böhmische Violinist Heinrich Ignaz Franz Biber machte, nachdem er seinem ersten Dienstherren, dem Bischof von Olmütz ausgebüchst war, eine glänzende Karriere am Hof des Salzburger Erzbischofs Max Gandolf von Kuenburg. Die Salzburger Erzbischöfe verstanden seit jeher sehr gut, die prachtvolle Lobpreisung der Majestät Christi zugleich etwas unscharf auf die eigene Selbstdarstellung abzuzweigen. Aus dem Jahr 1674 stammt Bibers 22-stimmige Missa "Christi resurgentis" zur Feier des Osterfestes, die diesem Auftrag bestens gehorcht. Andrew Manze und The English Concert ergänzen auf dieser Aufnahme von 2005 die lichtdurchflutete Messkomposition mit schwungvollen Kammersonaten Bibers aus der Sammlung "Fidicinium Sacro-profanum". Wir wünschen Frohe Ostern!