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Konzert-Tipps

Neophon Ensemble

Das Alte und das Neue, Abendland und Orient, 1001 Zwischentöne – am 25.9. bringt das junge Neophon Ensemble unter dem Konzerttitel „Aleppo Dialogues“ in der Berliner Villa Elisabeth sechs verschiedene Werke von Komponisten u.a. aus Argentinien, Deutschland, den USA und dem Iran zur Uraufführung. Und trotz unterschiedlichster Stile vereint sie das Interesse an Mikrotonalität und der Spagat zwischen zeitgemäßer Abstraktion und neuer Hörbarkeit, d. h. ein angstfreierer Umgang mit Emotion und Melodik. Der Eintritt ist frei!
www.neophon.eu

(Foto: Marike Leee)

25.09.2016 · Berlin · Villa Elisabeth · im Kalender speichern
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David Greilsammer

Der israelische Pianist, Dirigent und Orchesterleiter David Greilsammer mag das musikalisch Überraschende. Als Chef des Orchesters Geneva Camerata bringt er an einem Abend schon mal Geigerin Carolin Widmann mit einer Ballettcompagnie zusammen. Dann wieder überlässt er beim 4. Klavierkonzert von Beethoven dem Jazzpianisten Jacky Terrasson das Feld. Oder er lädt zusammen mit seiner Camerata für einen Konzertmarathon Musiker auch aus Pop, Weltmusik, Hiphop und Theater ein. Für seine neueste, vielversprechend tolle Zusammenarbeit hat Greilsammer jetzt den israelischen Top-Jazzpianisten Yaron Herman eingeladen. Unter dem Titel „Classical & Jazz Madness“ gastieren die beiden Pianisten und natürlich auch mit der Geneva Camerata am 8. September im Berliner Kammermusiksaal der Philharmonie (Beginn: 20 Uhr).

Tickets gibt es unter (0 18 06) 57 00 70 bzw. auf www.eventim.de.

08.09.2016 · Berlin · Philharmonie Kammermusiksaal · im Kalender speichern
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Dmitri Hvorostovsky

„Es gibt kaum einen Sänger, der über eine derart perfekte Atemführung verfügt und schier endlose Phrasen spannen kann. Da schmelzen die Kantilenen aus Verdis ´Maskenball´, ´Troubadour´ und ´Rigoletto´ nur so dahin und bekommen von innen her eine ungeheure Strahlkraft, deren Suggestion man sich kaum entziehen kann.“ Als Dmitri Hvorostovsky im April einen Arienabend im Linzer Brucknerhaus gab, war nicht nur das Publikum aus dem Häuschen. Die österreichische Presse feierte den russischen Bariton nur mit Bestnoten. Dabei war es kurz zuvor nicht sicher gewesen, ob dieser Ausnahmekünstler mit der markant weißsilbrigen Mähne und dem flüssigen Stimmengold jemals wieder singen wird. So schwer war er erkrankt. Doch der aus dem fernen Sibirien stammende und heute in London lebende Weltstar hat mit seinen Comeback-Auftritten eben nicht nur seine Fangemeinde in Wien begeistert. Hvorostovsky, der seit seinem Gewinn des „Cardiff Singer of the World Competition“ schnell Stammgast an allen großen Opernhäusern wurde, hat inzwischen ebenfalls in der New Yorker Carnegie Hall triumphiert.
Nun also ist er in gleich vier deutschen Konzertsälen zu Gast. Zusammen mit Dirigent Constantine Orbelian erkundet Hvorostovsky zunächst in berühmten Solo-Arien von Tschaikowski, Glinka, Mussorgski und Rachmaninow die tiefgründige Gefühlswelt der legendären „Russischen Seele“. In der zweiten Konzerthälfte erwarten einen mit Ausschnitten u.a. aus „Rigoletto“ dann große italienische Operngefühle. Vivat, Dmitri Hvorostovsky!

www.berin-artmanagement.de
Tickets: +49 (0 234) 49 70 39 87

(Foto: Pavel Antonov)

16.10.2016 · Frankfurt/Main · Alte Oper · im Kalender speichern
20.10.2016 · Stuttgart · Liederhalle · im Kalender speichern
24.10.2016 · Berlin · Philharmonie · im Kalender speichern
29.10.2016 · München · Philharmonie im Gasteig · im Kalender speichern
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Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Modern Times: Zum 4. Mal laden die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und GMD Karl-Heinz Steffens zum spannenden Musikfestival „Modern Times“ ein (23.9.– 2.10.). Unter dem Motto „Aufbruch“ wird in den fünf Konzerten der Bogen von Bartók über Duke Ellington bis hin zum wunderbaren Komponisten Aribert Reimann geschlagen. Prominente Solisten sind Juliane Banse, Frank Peter Zimmermann sowie der Akkordeon- Flüsterer Richard Galliano!
www.staatsphilharmonie.de
Tickets: (06 21) 33 67 333

(Foto von Aribert Reimann: Gaby Gerster)

23.09.2016 · Ludwigshafen · Konzertsaal im Pfalzbau · im Kalender speichern
25.09.2016 · Mannheim · Capitol · im Kalender speichern
28.09.2016 · Ludwigshafen · Friedenskirche · im Kalender speichern
29.09.2016 · Mannheim · Congress Center Rosengarten · im Kalender speichern
02.10.2016 · Ludwigshafen · Konzertsaal im Pfalzbau · im Kalender speichern
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Christoph Spangenberg

1991 sorgte die amerikanische Band Nirvana um ihren Mastermind Kurt Cobain mit dem Album „Nevermind“ für einen Paukenschlag, dessen Donnerhall bis heute zu vernehmen ist. Und genau 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung kommt auch der Berliner Christoph Spangenberg nicht von der Intensität, der Melancholie und der Melodik all der Nirvana-Songs los. Doch statt nun seinen Rock-Helden auch mit Drums, Gitarren und Bass ein Tribut zu zollen, hat er sich dafür einen klassischen Flügel ausgesucht. Und auf den schwarzen und weißen Tasten gibt er dann nicht etwa den Starkstrompianisten, der am Ende seiner Konzerte das gute Instrument in Grund und Boden gespielt haben wird. Dem Musiker Spangenberg hört man bei seinen Arrangements bzw. Song-Annäherungen seine fundierte Klassik- und Jazz-Klavierausbildung an. Ähnlich wie die großen Jazz-Klavierkollegen Brad Mehldau oder Keith Jarrett entwickelt sich Spangenberg dann zu einem fantasiereichen Klavierpoeten, der die gesamten Ausdrucksmöglichkeiten des Flügels nutzt, um magisch schöne, dank ihrer lyrischen Ader auch unter die Haut gehende Rock-Songs ohne Worte zu kreieren. Mit seiner außergewöhnlichen Nirvana-Huldigung ist der auch als Produzent und im Jazz enorm erfolgreiche Spangenberg jetzt im September live zu erleben.

09.09.2016 · München · Einstein Kultur · im Kalender speichern
10.09.2016 · Allschwil (CH) · Piano di Primo al Primo Piano · im Kalender speichern
11.09.2016 · Stuttgart · Theaterhaus · im Kalender speichern
13.09.2016 · Freiburg · Waldsee · im Kalender speichern
14.09.2016 · Hamburg · Birdland · im Kalender speichern
15.09.2016 · Kiel · KulturForum · im Kalender speichern
18.09.2016 · Berlin · Heimathafen Neukölln · im Kalender speichern
20.09.2016 · Lübeck · CVJM · im Kalender speichern
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Festival-Tipps

Brühler Schlosskonzerte

07.05. - 28.08.2016 · Brühl · im Kalender speichern · Ticket kaufen

Als musikalischer Hausherr von Schloss Augustusburg im rheinischen Brühl hat Dirigent Andreas Spering wieder Könner der historischen Aufführungspraxis eingeladen. An den Konzertwochenenden im Mai bis Juli sowie beim Haydn-Festival (19. bis 28.8.) gastieren immerhin u. a. Ronald Brautigam und das Ensemble Ars Antiqua Austria.

(Foto: Brühler Schlosskonzerte)
www.schlosskonzerte.de · +49 (02 21) 28 01


Haydn-Festival Brühl

19. - 28.08.2016 · Brühl · im Kalender speichern

Als Dirigent Andreas Spering 1996 unweit von Köln die Brühler Schlosskonzerte im herrlichen Schloss Augustusburg übernahm, sollte er bald für enorm frischen Wind sorgen. Denn mit dem von ihm auf die Beine gestellten Haydn-Festival leistete er geradezu Pionierarbeit. Nicht nur, weil es damals das einzige Festival in Deutschland war, das dem großen Haydn gewidmet war. Spering sollte dessen reiches Schaffen stets mit namhaftesten Musikern auf- und anregend neu erkunden und wiederentdecken. Längst gilt Brühl daher als Zentrum deutscher Haydn-Pflege. Und warum das so ist, unterstreicht man natürlich auch 2016 mit einem tollen und vielseitigen Programm (19. - 28. August). So kommt man allein an drei Konzertabenden nicht nur in den seltenen Genuss aller sechs „Pariser Sinfonien“ von Haydn, gespielt von Sperings Capella Augustina. Mal steigt der großartige Hammerklavier-Spezialist Ronald Brautigam mit einem Klavierkonzert von Mozart ein. Dann wieder flankieren zwei Sinfonien das Melodrama ‚Pygmalion‘ von Georg Anton Benda!
Solche interessanten Programmkonstellationen sind typisch für den musikalischen Hausherrn Andreas Spering. Darüber hinaus geben sich aber natürlich viele weitere Größen der Solisten- und Ensembleszene ein Stelldichein. Das GrauSchumacher Piano Duo spannt den Bogen von Mozart bis Busoni. Der französische Shooting-Star am Cembalo, Jean Rondeau, verbündet sich bei Bach-Konzerten mit dem Kammerorchester Basel. Und mit dem Signum Saxophone Quartet wird erstmals solch ein Ensemble in dem von Balthasar Neumann gestalteten Prunktreppenhaus des Schlosses zu hören sein. Den traditionellen Saisonabschluss bilden schließlich die beliebten Feuerwerke im Schlosspark zur live gespielten „Music for the Royal Fireworks“ von Händel. Unter der Leitung von Gerhard Peters spielt das Neue Rheinische Kammerorchester, das schon lange zu den festen Größen der Kölner Musikkultur zählt.

(F0t0: Nikolai Wolff/Brühler Schlosskonzerte)
www.schlosskonzerte.de · +49 (02 21) 28 01


Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

06. - 27.08.2016 · Innsbruck (A) · im Kalender speichern

Zum 40. Mal findet in Innsbruck eines der renommiertesten Alte Musik-Festivals statt. Und wieder sind auch alte Weggefährten wie Dirigent René Jacobs sowie Repertoireraritäten wie die Cesti-Oper „Le nozze in sogno“ zu erleben (6.-27. August). Neben Christophe Rousset gibt auch Mezzosopranistin Vesselina Kasarova ihr Festivaldebüt – in der von Alessandro De Marchi dirigierten Neuinszenierung der Cimarosa-Oper „Il matrimonio segreto“.

(Foto von Vesselina Kasarova: Marco Borggreve)
www.altemusik.at · +43 (5 12) 56 15 61


Schubertiade

22.04. - 11.10.2016 · Hohenems (A) · im Kalender speichern

Die 1976 von Hermann Prey ins Leben gerufene Schubertiade ist längst das bedeutendste Schubert-Festival weltweit. 2016 feiert man in den Festivalstädten Hohenems und Schwarzenberg den 40. Geburtstag der Schubertiade. Dabei setzt man bis Oktober nicht nur die Aufführung aller 600 Schubert-Lieder fort. Direkt im Mai geben sich mit Matthias Goerne, Elisabeth Leonskaja, Angelika Kirchschlage und Christiane Karg allererste Schubertinterpreten ein Stelldichein.

(Foto: Schubertiade)




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Tōru Takemitsus Kompositionen kennt hierzulande kaum jemand, dabei sind die Werke des japanischen Komponisten so ansprechend wie faszinierend in ihrem Wechsel von Vertrautem und Fremdem, von Verinnerlichung und mal avantgardistisch, mal impressionistisch anmutenden Klangeffekten. Seiji Ozawa und das Saito Kinen Orchestra haben 1997 eine ganze CD dem vielschichtigen Oeuvre Takemitsus gewidmet: von „Family Tree“, einer Sammlung vertonter Verse, über „My Way Of Life“ bis hin zu seinem […] mehr »


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