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Konzert-Tipps

Neophon Ensemble

Das Alte und das Neue, Abendland und Orient, 1001 Zwischentöne – am 25.9. bringt das junge Neophon Ensemble unter dem Konzerttitel „Aleppo Dialogues“ in der Berliner Villa Elisabeth sechs verschiedene Werke von Komponisten u.a. aus Argentinien, Deutschland, den USA und dem Iran zur Uraufführung. Und trotz unterschiedlichster Stile vereint sie das Interesse an Mikrotonalität und der Spagat zwischen zeitgemäßer Abstraktion und neuer Hörbarkeit, d. h. ein angstfreierer Umgang mit Emotion und Melodik. Der Eintritt ist frei!
www.neophon.eu

(Foto: Marike Leee)

25.09.2016 · Berlin · Villa Elisabeth · im Kalender speichern
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Dmitri Hvorostovsky

„Es gibt kaum einen Sänger, der über eine derart perfekte Atemführung verfügt und schier endlose Phrasen spannen kann. Da schmelzen die Kantilenen aus Verdis ´Maskenball´, ´Troubadour´ und ´Rigoletto´ nur so dahin und bekommen von innen her eine ungeheure Strahlkraft, deren Suggestion man sich kaum entziehen kann.“ Als Dmitri Hvorostovsky im April einen Arienabend im Linzer Brucknerhaus gab, war nicht nur das Publikum aus dem Häuschen. Die österreichische Presse feierte den russischen Bariton nur mit Bestnoten. Dabei war es kurz zuvor nicht sicher gewesen, ob dieser Ausnahmekünstler mit der markant weißsilbrigen Mähne und dem flüssigen Stimmengold jemals wieder singen wird. So schwer war er erkrankt. Doch der aus dem fernen Sibirien stammende und heute in London lebende Weltstar hat mit seinen Comeback-Auftritten eben nicht nur seine Fangemeinde in Wien begeistert. Hvorostovsky, der seit seinem Gewinn des „Cardiff Singer of the World Competition“ schnell Stammgast an allen großen Opernhäusern wurde, hat inzwischen ebenfalls in der New Yorker Carnegie Hall triumphiert.
Nun also ist er in gleich vier deutschen Konzertsälen zu Gast. Zusammen mit Dirigent Constantine Orbelian erkundet Hvorostovsky zunächst in berühmten Solo-Arien von Tschaikowski, Glinka, Mussorgski und Rachmaninow die tiefgründige Gefühlswelt der legendären „Russischen Seele“. In der zweiten Konzerthälfte erwarten einen mit Ausschnitten u.a. aus „Rigoletto“ dann große italienische Operngefühle. Vivat, Dmitri Hvorostovsky!

www.berin-artmanagement.de
Tickets: +49 (0 234) 49 70 39 87

(Foto: Pavel Antonov)

16.10.2016 · Frankfurt/Main · Alte Oper · im Kalender speichern
20.10.2016 · Stuttgart · Liederhalle · im Kalender speichern
24.10.2016 · Berlin · Philharmonie · im Kalender speichern
29.10.2016 · München · Philharmonie im Gasteig · im Kalender speichern
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Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Modern Times: Zum 4. Mal laden die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und GMD Karl-Heinz Steffens zum spannenden Musikfestival „Modern Times“ ein (23.9.– 2.10.). Unter dem Motto „Aufbruch“ wird in den fünf Konzerten der Bogen von Bartók über Duke Ellington bis hin zum wunderbaren Komponisten Aribert Reimann geschlagen. Prominente Solisten sind Juliane Banse, Frank Peter Zimmermann sowie der Akkordeon- Flüsterer Richard Galliano!
www.staatsphilharmonie.de
Tickets: (06 21) 33 67 333

(Foto von Aribert Reimann: Gaby Gerster)

25.09.2016 · Mannheim · Capitol · im Kalender speichern
28.09.2016 · Ludwigshafen · Friedenskirche · im Kalender speichern
29.09.2016 · Mannheim · Congress Center Rosengarten · im Kalender speichern
02.10.2016 · Ludwigshafen · Konzertsaal im Pfalzbau · im Kalender speichern
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Festival-Tipps

Donaueschinger Musiktage 2016

14. - 16.10.2016 · Donaueschingen · im Kalender speichern · Ticket kaufen

Beim ältesten deutschen Festival für Neue Musik in Donaueschingen tickt es in diesem Jahr auch popmusikalisch. Peter Ablinger thematisiert in seinem neuen Werk „Die schönsten Schlager der 60er und 70er Jahre“ das verführerische Konzept der musikalischen Sorglosigkeit. Franck Bedrossian kommen die Farben der Unterhaltungsmusik in seinem Orchesterwerk „Twist“ mit E-Gitarre und E-Piano entgegen. Und im Konzert des experimentellen Techno-Künstlers Curd Duca werden ebenfalls die Schnittstellen zwischen Pop und Avantgarde ausgelotet. Doch auch abseits dieser Dialoge geht es an den drei Tagen spannend zu. So präsentiert Peter Eötvös sein neues Streichquartett. Und das SWR Sinfonieorchester gibt sein Festival-Debüt mit gleich sieben Uraufführungen (u.a. ein Posaunenkonzert von Georg Friedrich Haas).

Tickethotline: (0 18 05) 70 07 33
www.swr.de/donaueschingen


Musiktage Kassel 2016

27.10. - 06.11.2016 · Kassel · im Kalender speichern

„Staunst Du?“ – unter diesem einladenden, weil vielversprechenden Motto stehen in diesem Jahr die Kasseler Musiktage. Und gleich der finnische Akkordeonist Kimmo Pohjonen wird in seinen unterschiedlichen Projekten und multimedialen Bühnen- und Licht-Shows für atemberaubendes Staunen sorgen! Darüber hinaus möchte man eigentlich seinen Ohren nicht trauen – angesichts der sagenhaften Virtuosität, mit der Maurice Steger seine Blockflöte in Begleitung vom hr-Sinfonieorchester rauf- und runtersprintet. Staunenswertes bieten zudem Pianist Herbert Schuch, das Apollon Musagète Quartett sowie das sensationelle Collegium Vocale 1704 mit Monteverdis „Marienvesper“.

Tickets: (05 61) 3 16 45 00

(Foto: Molina Visuals)
www.kasseler-musiktage.de · (05 61) 3 16 45 00


Schubertiade

22.04. - 11.10.2016 · Hohenems (A) · im Kalender speichern

Die 1976 von Hermann Prey ins Leben gerufene Schubertiade ist längst das bedeutendste Schubert-Festival weltweit. 2016 feiert man in den Festivalstädten Hohenems und Schwarzenberg den 40. Geburtstag der Schubertiade. Dabei setzt man bis Oktober nicht nur die Aufführung aller 600 Schubert-Lieder fort. Direkt im Mai geben sich mit Matthias Goerne, Elisabeth Leonskaja, Angelika Kirchschlage und Christiane Karg allererste Schubertinterpreten ein Stelldichein.

(Foto: Schubertiade)




CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Ganz schön geflunkert: Mit einer Annonce in der Wiener Zeitung bietet Wolfgang Amadeus Mozart 1783 drei neue Klavierkonzerte zum Kauf an. Und versichert einem breiten Publikum von hausmusikalisch Interessierten, sie seien nicht nur mit großem Orchester mit Bläsern, sondern "auch nur a quattro, nämlich mit 2 Violinen, 1 Viole, und Violoncello", also einem Streichquartett, aufzuführen. Das war ein billiger Marketingtrick, denn der Blick in die Partitur zeigt, dass Mozart von Anfang an neben […] mehr »


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