Verlosungen

RONDO verlost Karten für die UFA Filmnächte in Berlin

Vom 16.-18. August finden in Berlin zum zweiten Mal die UFA Filmnächte statt, dieses Jahr auf dem Schinkelplatz im Herzen von Berlin. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.

- 16. August: "Berlin - Sie Sinfonie der Großstadt" (1927), live begleitet vom Neuen Kammerorchester Potsdam, und "Berlin: Sinfonie einer Großstadt" (2002)
- 17. August: "Asphalt" (1929), live begleitet von "Trioglyzerin"
- 18. August: "Spione" (1928), live begleitet am Flügel von Neil Brand

Weitere Informationen unter www.ufa-filmnaechte.de.
RONDO verlost für jeden Abend 3x2 Karten. Einsendungen mit dem Stichwort "UFA" und dem gewünschten Termin bitte bis 3. August an verlosung@rondomagazin.de.

(Foto: Filmmuseum Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek)


Gewinner unserer Verlosungen

Hier finden Sie den Überblick der Gewinner unserer Verlosungen. mehr »


 

« zurück

CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Torquato Tassos Kreuzfahrerepos "Gerusalemme liberata" war im Italien des 18. Jahrhunderts so beliebt, wie den Deutschen ihre Ritter- und Heldensagen im 19. Jahrhundert. Die Gondolieri in Venedig konnten ganze Passagen auswendig rezitieren, berichtet Casanova, und auch in Rom, wo Tasso seine letzten Lebensjahre verbracht hatte, kannte man die Figuren des Epos gut, darunter vor allem den hehren Kreuzritter Rinaldo und seine Gegenspielerin, die Zauberin Armida. Georg Friedrich Händel, als blutjunger Tausendsassa nach Rom gekommen, saugte den italienischen Stil ein wie Muttermilch und verschaffte sich mit den musikdramatischen Juwelen seiner frühen Kantaten schnell die Hochachtung des römischen Adels. 1707 wurde auf einem Jagdausflug seine "Armida abbandonata" aufgeführt, die in drei Arien und zwei Accompagnati vollendet das Porträt der soeben von Rinaldo verlassenen Zauberin und ihre Seelenstürme porträtiert. Und diese Leidenschaften hat sich auch das Berner Ensemble "Les Passions de l'ame" unter Meret Lüthi zum Namensgeber erwählt. In ihrer neuen Aufnahme betten sie Händels Kantate geschickt als Epizentrum in Francesco Geminianis Ballettmusik "La Foresta incantata" (Der Zauberwald) ein, die dieser dem Epos Torquato Tassos fünfzig Jahre später abgelauscht hatte.