Verlosungen

RONDO verlost Karten für die UFA Filmnächte in Berlin

Vom 16.-18. August finden in Berlin zum zweiten Mal die UFA Filmnächte statt, dieses Jahr auf dem Schinkelplatz im Herzen von Berlin. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr.

- 16. August: "Berlin - Sie Sinfonie der Großstadt" (1927), live begleitet vom Neuen Kammerorchester Potsdam, und "Berlin: Sinfonie einer Großstadt" (2002)
- 17. August: "Asphalt" (1929), live begleitet von "Trioglyzerin"
- 18. August: "Spione" (1928), live begleitet am Flügel von Neil Brand

Weitere Informationen unter www.ufa-filmnaechte.de.
RONDO verlost für jeden Abend 3x2 Karten. Einsendungen mit dem Stichwort "UFA" und dem gewünschten Termin bitte bis 3. August an verlosung@rondomagazin.de.

(Foto: Filmmuseum Berlin - Stiftung Deutsche Kinemathek)


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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
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Wenn eines der Wesensmerkmale der Wiener Klassik darin liegt - wie Ludwig Finscher einmal scharfsinnig bemerkte - dass hier bedeutende Komponisten in einen anspornenden Dialog miteinander gekommen sind, dann kann man Mozarts "Haydn-Quartette" als die Visitenkarte dieser Epoche bezeichnen. Gab der Salzburger doch im Vorwort zu, sie seien die Frucht einer "langen und mühevollen Arbeit". Zu der zwang ihn der Respekt vor Haydns Quartetten op. 33, doch mühevoll klingt in diesen ausgewogenen Werken gar nichts, die sogar die gelehrte Fugensatzart so selbstverständlich einflechten wie das vielstimmige Zwitschern der Wiener Spatzen ins Frühlingsblau. Haydn zollte wiederum Mozarts Quartetten seine Hochachtung, als er zu dessen Vater nach einer Aufführung anerkennend bemerkte, sein Sohn sei der größte, ihm bekannte Komponist. Das Cuarteto Casals hat sich drei Quartetten dieser Sammlung (KV 387, KV 428, KV 465) angenommen und - wieder einmal - eine mustergültige Einspielung gelandet: Warm und berührend im Klang, ist der Quartettsatz unter ihren Händen plastisch gestaltet bis in die Nebenstimmen hinein. Die Musiker führen den Hörer begeistert durch die Details und Schönheiten der Musik, ohne sie dabei effekthascherisch zum Vehikel einer aufgepfropften Neudeutung zu degradieren. Und die schönste Nachricht: Während die CD mit 88 Minuten randvoll gepackt ist, können Hörer der Streaming-Version im Genuss voll wiederholter Sätze ganze 8 Minuten länger schwelgen.