Verlosungen

Karten für das

Zum Abschluss der "Festspiele Bayerischer Wald" 2012 gibt es im "Magischen Abschlusskonzert" ein Überraschungs-Programm zu erleben. In der Stadthalle Deggendorf werden dafür das Ostbayerische Jugendorchester, die Kulturwald-Kinder, Parkdeck, das Engegård Quartet, die Gebrüder Teichmann, die Geigerin Susanne Lundeng und viele andere musikalische Gäste erwartet. Der österreichische Star-Mentalist Manuel Horeth verwischt die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Imagination. Beginn ist um 19.30 Uhr.


RONDO verlost 3x2 Karten für das Konzert. Einsendungen unter dem Stichwort "Deggendorf" bitte bs 5.9. an verlosung@rondomagazin.de.


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CD zum Sonntag:

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Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."