home

N° 1253
14. - 20.05.2022

nächste Aktualisierung
am 21.05.2022



Startseite · Klang · Magazin

Magazin

Schätze für den Plattenschrank

Melodiya-Schätze

Wie vom Blitz getroffen war kein Geringerer als Artur Rubinstein, als er 1931 im russischen Odessa das 15-jährige Wunderkind Emil Gilels erlebte. »Wenn er einmal in den Vereinigten Staaten auftritt, kann ich die Koffer packen«, befürchtete der polnische Altmeister. Über 20 Jahre später zog Gilels dann endlich auch die USA mit seiner atemberaubenden Technik in seinen Bann. Seitdem ist die Bewunderung für Emil Gilels ungebrochen. Und die wird jetzt noch einmal angefacht dank gleich fünf Liveaufnahmen, die das legendäre russische Label Melodiya wieder veröffentlicht hat. Von 1976 bis zu Gilels’ letztem Rezital im Moskauer Konservatorium 1984 reichen die Mitschnitte, die seine tiefendimensionierte Hingabe dokumentieren. Neben diesen Klavierschätzen sind zeitgleich noch weitere Melodiya-Kultaufnahmen wieder zu haben. Wie ein Rezital des russischen Cellolyrikers Swjatoslaw Knushevitsky oder die immer noch unerreichte Einspielung von Schostakowitschs Oper »Die Nase« aus den frühen 1970er Jahren mit Gennadij Roshdestwenskij am Pult.

Emil Gilels, Swjatoslaw Knushevitsky u.a.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 6 / 2007



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Hausbesuch

Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra

Brückenbau am Bosporus

Unter seinem Chefdirigenten Sascha Goetzel steht das Orchester für die Öffnung Istanbuls zum […]
zum Artikel

Magazin

Magazin

Schätze für den Plattenschrank

Ernst von Dohnányi war seinerzeit eine nicht nur einflussreiche Persönlichkeit im ungarischen […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Freiluftmusik: Es muss schon eine besondere Ehre sein, sich als erwählter Liebling eines gekrönten Hauptes zu fühlen. Richard Wagner könnte ein Lied davon singen, aber auch James Paisible. Sagt Ihnen nichts? Jacques oder James Paisible war ein Franzose und im Gefolge Robert Camberts nach England gekommen. Dieser war enttäuscht davon, dass ihn der Italiener Giovanni Battista Lulli (oder später: Lully) aus dem französischen Musikleben verdrängt hatte, wollte daraufhin mit ein paar […] mehr


Abo

Top