home

N° 1229
27.11. - 03.12.2021

nächste Aktualisierung
am 04.12.2021



Startseite · Klartext · Pasticcio

Rainer Michalke (c) Patrick Essex/Moers Festival

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Gerettet – vorerst

Als Reiner Michalke 2006 seinen Job beim Moers Festivals antrat, war er natürlich voller Tatendrang. Doch während unter seiner Leitung der Ruf dieses Traditionsfestivals international wieder anstieg, ging die Lokalpolitik immer mehr auf Distanz zum Pfingstfestival. Angesichts der knappen Haushaltslage und der Defizite im Festivaletat dachte man schon daran, es sterben zu lassen. Fast wäre es 2016 auch so gekommen. Am 3. März hatte Michalke bereits das Programm offiziell vorgestellt. Aber erst eine Woche später kam grünes Licht aus dem Rathaus: Die Stadt Moers will nun für erwartete finanzielle Verluste der Festivals 2015 und 2016 von bis zu 420.000 Euro aufkommen. Wie es aber mit 2017 aussehen wird, steht aktuell noch völlig in den Sternen. Dass es aber unbedingt weitergehen sollte, spiegelt das diesjährige Programm wider (13. bis 16. Mai). Denn statt kostspielige Jazzsuperstars bietet Michalke wieder erstklassige Jazzexperimente.

Reinhard Lemelle, RONDO Ausgabe 2 / 2016



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Zugabe

Namen, Nachrichten, Nettigkeiten: Neues von der Hinterbühne

Die britische Trompeterin Alison Balsom hat nichts dagegen, wenn von ihrem „Supermodel- […]
zum Artikel

Gefragt

Isaac Stern

Der Jahrhundert-Geiger

Vor hundert Jahren, am 21. Juli 1920, wurde der amerikanische Geiger Isaac Stern geboren. Eine […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Zum Warmwerden: Von Tenören, die gerne auf der Rasierklinge zwischen Kunst und Kommerz reiten, ist es ja bekannt. Das aber auch Instrumentalisten „ihr“ Weihnachtsalbum aufnehmen, hat Seltenheitswert. Zumal, wenn es auch noch so glückt wie im Fall des Harfenisten Xavier de Maistre. Der verbindet gleich mehrere Programmideen. So ist dieses Album nämlich nicht nur Begleitmusik fürs Weihnachtszimmer, sondern auch eine Verneigung vor einem großen Kollegen unter den Konzertharfenisten, […] mehr


Abo

Top