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(c) David Furrer

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Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen steht er mit im Mittelpunkt: Beat Furrer. Nicht, weil der aus der Schweiz stammende Wahl-Österreicher gerade erst den renommierten, mit stolzen 250.000 Euro dotierten Ernst von Siemens Musikpreis verliehen bekommen hat. Furrer ist schon lange auch abseits der Insider- Musikfestivals mit seinen Werken ein äußerst gefragter Musiker. Dabei ist er als Komponist und Dirigent so gar nicht auf publikumswirksame Klangangebote abonniert, eher das Gegenteil ist der Fall. Das von ihm ins Leben gerufene Klangforum Wien gehört zu den herausragendsten Ensembles für die avancierten Spielarten der zeitgenössischen Musik. Und das kompositorische Schaffen des Schülers von Roman Haubenstock-Ramati erstreckt sich laut der Jury des Siemens Preises „über alle musikalischen Gattungen und ist von geradezu suggestiver Kraft. Seiner eigenen Klangsprache stets unverkennbar treu bleibend, reproduziert Furrer niemals Erprobtes, sondern führt musikalische Ideen mit jedem neuen Werk einen Schritt weiter und erkundet unbekanntes ästhetisches Terrain.“

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 3 / 2018



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