home

N° 1272
24. - 30.09.2022

nächste Aktualisierung
am 01.10.2022



Startseite · Klartext · Pasticcio

(c) pixabay

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Backgroundmusik schadet der Produktivität!

Soll man Musik bei der Arbeit hören oder nicht? Die einen sagen, sie können nicht ohne. Die anderen brauchen absolute Ruhe, um sich konzentrieren zu können. Gibt es einen wissenschaftlichen Schiedsspruch? Emma Threadgold von der University of Central Lancashire in Preston ging mit ihren Kollegen im Rahmen einer Versuchsreihe der weitverbreiteten Behauptung auf den Grund, dass Musikhören beim Arbeiten die Kreativität steigere. Das Testergebnis ist: Nein! „Wir haben starke Hinweise darauf gefunden, dass Musik die Leistung der Teilnehmer im Vergleich zur stillen Umgebung einschränkte“, so Mitautor Neil McLatchie. Dabei wäre es unerheblich gewesen, mit was für einer Musik man die über einer Textaufgabe brütenden Probanden beschallt hätte. Das aber möchte man bezweifeln: Es dürfte schon einen Unterschied machen, ob im Hintergrund nun Richard Clayderman läuft – oder Richard Wagner.

Reinhard Lemelle, 06.04.2019, RONDO Ausgabe 2 / 2019



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Andreas Ottensamer

„Man kann sehr viel Persönliches zeigen!“

Der Klarinettist hat unterschätzte Werke von Mozart-Zeitgenossen der Mannheimer Schule […]
zum Artikel

Gefragt

Oper im Steinbruch

„Nessun dorma“ unterm Sternenzelt

Auf einer der eindrucksvollsten Freilichtbühnen, im burgenländischen Steinbruch St. Margarethen, […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Eigentlich plante Gustav Holst eine Pianistenkarriere, eine Nervenentzündung im rechten Arm zwang ihn jedoch dazu, sich umzuorientieren. So wandte er sich der Komposition zu und begann ein Kontrapunktstudium in Oxford. Sein Kollege Ralph Vaughan Williams hatte bereits zwei Jahre in London studiert und war anschließend nach Cambridge gegangen. 1895 trafen sich schließlich beide am Londoner Royal College of Music, daraus entstand eine der dauerhaftesten Freundschaften in der britischen […] mehr


Abo

Top