Startseite · Klartext · Pasticcio

(c) Daniel Senzek

Auf zu neuen Ufern …

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Künstlerisch liegen die goldenen Zeiten des Düsseldorfer Stammhauses der Oper am Rhein auch schon etwas zurück. Und nun ächzt das zwischen Hofgarten und Heinrich-Heine-Allee gelegene Haus von seiner Bausubstanz her erneut auf ziemlich kostspieligem Niveau. Daher beschäftigt auch die Stadt inzwischen die Frage, ob man geschätzte 100 Millionen Euro für die Sanierungskosten in die Hand nehmen oder nicht doch direkt ein neues Haus bauen soll. Erste (Top-)Modelle kursierten bereits Anfang des Jahres. Um aber den Bürger mit ins Boot zu holen und ihn bei der Entscheidung mitwirken zu lassen, präsentiert man in der Oper gerade eine vom Frankfurter Architekturmuseum übernommene Schau „Große Oper – viel Theater“. Bis zum 14. Juli werden anhand von Fotos und Info-Tafeln sanierte bzw. brandneue Oper- und Theaterbauten etwa in Berlin, Oslo und Linz vorgestellt. Zudem finden ab dem 20. Mai öffentliche Podiumsdiskussionen auch zum Thema „Kulturbauten im städtebaulichen Kontext“ statt (www. operamrhein.de).

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 3 / 2019



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Hausbesuch

Berliner JazzFest

Kein Klopapier

Buhrufe, Experimente und betrunkene Stars – das Berliner JazzFest feiert seinen 50. […]
zum Artikel »

Gefragt

Schumann Quartett

Gegensätze ziehen sich an

Fugen neben Minimal Music, Webern neben Gershwin – das Schumann Quartett überschreitet auch auf […]
zum Artikel »




Top