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N° 1259
25.06. - 01.07.2022

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am 02.07.2022



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Der Oper!-Award wird im Berliner Konzerthaus vergeben (c) David von Becker/KHB

Pasticcio

Opern-Premiere

1657 wurde am Münchner Salvatorplatz das erste Opernhaus Deutschlands eröffnet. Seitdem boomt das Musiktheater wie nirgendwo anders auf der Welt. Denn noch nicht einmal das Opernmutterland Italien kann eine derartige Dichte an Opernhäusern vorweisen. Sage und schreibe über 80 Musiktheater verteilen sich auf das gesamte Bundesgebiet – was ein Siebtel der weltweiten Opernhauslandschaft ausmacht. Und natürlich wird Saison von Saison von Aachen und Augsburg bis Weimar und Wuppertal mit vielseitigen Spielplänen um das opernverrückte Publikum gebuhlt. So soll es allein in der vergangenen Spielzeit sage und schreibe 537 Opernpremieren gegeben haben. Da den Überblick zu behalten, darf daher selbst für kilometerfressende Opernfans unmöglich sein. Und auch die acht Opernkritiker (darunter RONDO-Autorin Eleonore Büning), die jetzt die Jury für Deutschlands tatsächlich ersten Opernpreis namens „Oper! Awards“ bilden, dürften von den Hunderten von Neuinszenierungen nur einen absoluten Bruchteil gesehen haben.
Doch mit dem vom Magazin „Oper!“ ins Leben gerufenen Preis werden nicht allein Sänger, Dirigenten, Regisseure, Nachwuchskünstler, Uraufführungen, Inszenierungen, Bühnen- und Kostümbildner ausgezeichnet. Zu den insgesamt 20 Kategorien zählen auch CD-Highlights, Festivals sowie der obligatorische „Lebens- bzw. Ehrenpreis“. „Es ist eine absurde Situation, dass Deutschland über die meisten Opernhäuser weltweit verfügt, bislang aber über keinen Preis, der die Besten der nationalen und internationalen Opernbranche im Rahmen einer Preisverleihung würdigt“, so der Opernmagazin-Herausgeber Ulrich Ruhnke „Es gibt so etwas in prominenter Form für den Film und das Schauspiel, aber nicht für die Oper. Es wurde Zeit, dass diese komplexeste und herausforderndste aller Kunstgattungen in Deutschland eine angemessene öffentliche Würdigung erfährt.“ Am 21. September findet im Konzerthaus Berlin die erste Preisverleihung statt. Nähere Informationen auch dazu gibt es online .

Guido Fischer



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Eva Jagun stammt aus einer Kölner Musikerfamilie und lernte zunächst Geige, Flöte, Gitarre und Klavier. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in diversen Chören und Bands, später studierte sie in Hamburg Musik, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Dort arbeitet sie als Sängerin wie auch als Geigerin im Studio und auf der Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, unter anderen mit Nina Hagen oder Dieter Hallervorden. Wichtige Impulse erhielt sie vom kanadischen Jazzbassisten […] mehr


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