Startseite · Klartext · Pasticcio

(c) Marco Borggreve

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Kreatives Tier!

Barbara Hannigan kann nicht anders – sie muss bis ans Limit gehen. Und manchmal sogar ein wenig darüber hinaus. 2011 etwa schwebte die Sopranistin bei der Weltpremiere von Toshio Hosokawas Oper „Matsukaze“ tatsächlich kopfüber in den Bühnenraum und sang bei dieser akrobatischen Einlage dennoch schlichtweg grandios. Auch solche Herausforderungen liebt die Kanadierin. Schließlich sieht sie sich als ein „Creative Animal“, das mit ganzem Körpereinsatz jede künstlerische Herausforderung meistern will. Auch für Jan Vogler, seines Zeichens Top-Cellist und Intendant der Dresdner Musikfestspiele, gehört die Neue-Musik-Verführerin Hannigan zu „den innovativsten Künstlerinnen der heutigen Musikwelt“. Dementsprechend wird sie regelmäßig mit Preisen und Auszeichnungen gewürdigt. Wie nun am 28. Mai, wenn Hannigan im Dresdner Kulturpalast den mit 25.000 Euro dotierten Preis der Dresdner Musikfestspiele überreicht bekommt.

Reinhard Lemelle, RONDO Ausgabe 2 / 2020



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Café Imperial

Unser Stammgast im Wiener Musiker-Wohnzimmer

Antonín Dvořáks „Rusalka“ ist ein Mode-Stück ... von gestern. Ganz früher gab es das gar […]
zum Artikel »

Gefragt

Klaus Florian Vogt

Das Schweigen der Carmen Nebel

Mit „Favorites“ stößt der Tenor in neues und zugleich altvertrautes Terrain vor. […]
zum Artikel »




Top