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Die Originale der drei Fassungen von „Fidelio“ sowie der 5. & 9. Sinfonie, aber auch der epochalen 32. Klaviersonate und sogar des berühmten „Briefs an die unsterbliche Geliebte“ hat die Berliner Staatsbibliothek in ihrem Besitz. Gezeigt werden diese historischen Werke und Lebenszeugnisse nur selten – und dann auch nun handverlesen. Anlässlich Beethovens 250. Geburtstag plante die Staatsbibliothek eine Ausnahme und wollte unter dem Titel „Diesen Kuß der ganzen Welt“ 135 Zeugnisse aus der Beethoven-Sammlung ausstellen. Leider hat das Virus dem Projekt einen Strich durch die Rechnung gemacht, doch die Verantwortlichen haben schnell reagiert. Unter https://blog.sbb.berlin/termin/ diesen-kuss-der-ganzen-welt-virtuelle-beethoven-ausstellung/ kann man die Ausstellung nun online durchstreifen und dabei auch Beispiele aus dem sensationellen Bestand an Beethoven-Autografen aus der Nähe besichtigen – ein tolles Angebot für die Zeit zuhause.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 2 / 2020



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