home

N° 1260
02. - 08.07.2022

nächste Aktualisierung
am 09.07.2022



Startseite · Klartext · Pasticcio

(c) pixabay.com

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Alte Musik-Doyen

Der in Wien geborene Musiker und Komponist René Clemencic hätte auch einen ganz anderen Weg einschlagen können – den des Philosophie-Professors an der Pariser Sorbonne. Aber Clemencic schlug diese verlockende Anfrage aus – mit der Begründung: „Mein Leben gehört der Musik.“ Und tatsächlich hat er sich nahezu sein ganzes, langes Leben mit ihr beschäftigt. Wobei sein Schwerpunkt die historische Aufführungspraxis war. 1957 gründete Clemencic die Musica Antiqua sowie das Clemencic Consort. Darüber hinaus war er Flöten- und Clavichordvirtuose, Cembalist und Organist. Und seine vielen Hundert Aufnahmen reichen von franko-flämischer Polyphonie über Vivaldi-Opern bis hin auch zu eigenen Werken. Nun ist René Clemencic im Alter von 94 Jahren verstorben.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 2 / 2022



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Howard Arman

Frisch gewagt

Auch im zweiten Jahr als Künstlerischer Leiter des BR-Chors verlangt der Brite von seinem Ensemble […]
zum Artikel

Pasticcio

Die Zukunft eines Traditionschors

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Der Rundfunkchor Berlin hat eine wahrlich bewegte Geschichte hinter sich. Bis zurück ins Jahr 1925 […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Traditions-Linien: Mit seiner „Lachrimae“-Pavane habe John Dowland nicht nur ein exzellentes Musikstück für Laute komponiert, sondern einen sinnierenden, wehmütigen und nachhorchenden Ton angeschlagen, der für mehrere Jahrhunderte im Lautenrepertoire den Stil vorgegeben hat, ist sich der baskische Lautenist Enrique Solinís sicher. So nennt er sein neues Album „Ars Lachrimae“, hat aber nicht Dowland eingespielt, sondern den Blick auf seine Nachfolger gelegt. Zwei Suiten von Johann […] mehr


Abo

Top