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N° 1259
25.06. - 01.07.2022

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am 02.07.2022



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Der SÜDEN

Verlockung zum Licht

Von Salzburg bis Apulien bieten Festspiele in diesem Sommer reichhaltige Opern- und Konzertprogramme mit Stars und Raritäten.

Nach zwei Jahren Pandemie hoffen Festivals in Österreich, Frankreich, der Schweiz und Italien auf eine Rückkehr zur Normalität. Die Salzburger Festspiele, die bereits 2021 in vollem Umfang stattfanden, präsentieren 174 Vorstellungen an 17 Spielstätten. Vier Opern-Neuinszenierungen stehen in Bezug zu Dantes „Göttlicher Komödie“. Romeo Castellucci führt Regie bei Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ und Carl Orffs Mysterienspiel „De temporum fine comoedia“, die im Doppelpack auf die Bühne kommen. Teodor Currentzis dirigiert das Gustav Mahler Jugendorchester, den musicAeterna Choir und den Bachchor Salzburg (26.7.) Bei „Il trittico“ von Giacomo Puccini, inszeniert von Christof Loy, besetzt die gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian alle drei weiblichen Hauptrollen. Die Wiener Philharmoniker spielen unter Leitung von Franz Welser-Möst (Eröffnungspremiere, 29.7.). Barrie Kosky kehrt als Regisseur von Leos Janáčeks „Káťa Kabanová“ zurück, am Pult der Wiener steht Jakub Hrůša. (18.7. bis 31.8., www.salzburgerfest­spiele.at)

Unter dem Motto „Wien – Beethoven Delayed“ feiert das Gstaad Menuhin­Festival – coronabedingt erst in diesem Jahr – den 250. Geburtstag des Musikgiganten. Darüber hinaus wird die Musikmetropole Wien im Wandel der Jahrhunderte präsentiert. Bei 65 Konzerten im Berner Oberland stehen neben Ludwig van Beethoven auch Komponisten wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Gustav Mahler, ­Johann Strauß und Arnold Schönberg auf dem Programm. Zu erleben sind Stars wie Jonas Kaufmann, Anja Kampe, Patricia Kopatchinskaja, Juan Diego Flórez oder András Schiff. (15.7. bis 3.9., www.gstaadmenuhinfestival.ch/de)

Beim Festival d’Aix-en-Provence stehen alle Zeichen auf Wiederauferstehung. Esa-Pekka Salonen führt mit dem Orchestre de Paris Gustav Mahlers zweite Sinfonie auf, die von Romeo Castellucci in Szene gesetzt wird. In Richard Strauss’ „Salome“ in der Regie von Andrea Breth singt Elsa Dreisig die Titelpartie, am Pult steht Ingo Metzmacher. Gioachino Rossinis Grand Opéra „Moïse et Pharaon“ kommt in der Regie von Tobias Kratzer auf die Bühne. Pascal Dusapins Oper „Il viaggio, Dante“, eine intime Reise durch die „Göttliche ­Komödie“, erlebt nun ihre 2021 verschobene Uraufführung. (4. bis 23.7., www.festival-aix.com/en/2022-festival-daix-trial-and-rebirth)

Das Rossini Opera Festival in ­Pesaro wird wie immer zum Treffpunkt für Fans der italienischen Oper. Bei der 43. Ausgabe stehen in diesem Sommer zwei Rossini-Neuproduktionen an: „Le comte Ory“ mit Juan Diego Flórez in der Titelpartie und „Otello“ (9. bis 21.8., www.rossinioperafestival.it/en)

In Apulien lockt das Festival della Valle d’Itria mit Opernraritäten wie „Beatrice di Tenda“ von Vincenzo Bellini oder „Delitto e castigo“ von Arrigo Pedrollo. (19.7. bis 6.8., www.festivaldellavalleditria.it/en).

Das Festival Trame Sonore in Mantua lädt zu einer Vielzahl von Kammerkonzerten in Renaissance-Palazzi und Kirchen ein. (1. bis 5.6., www.oficinaocm.com/trame-sonore)

Corina Kolbe, RONDO Ausgabe 2 / 2022



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Eva Jagun stammt aus einer Kölner Musikerfamilie und lernte zunächst Geige, Flöte, Gitarre und Klavier. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in diversen Chören und Bands, später studierte sie in Hamburg Musik, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Dort arbeitet sie als Sängerin wie auch als Geigerin im Studio und auf der Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, unter anderen mit Nina Hagen oder Dieter Hallervorden. Wichtige Impulse erhielt sie vom kanadischen Jazzbassisten […] mehr


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