Startseite · Klang · Magazin

Magazin

Schätze für den Plattenschrank

Schumann XXL

Schumanns »Dichterliebe« und »Kinderszenen«, seine »Rheinische« und sein Klavierkonzert – das sind die auch auf dem Tonträgermarkt populärsten Visitenkarten des deutschen Überromantikers. Je tiefer man aber in seinem Schaffen gräbt, umso größer wird die Anzahl an Werken, die beim Publikum immer noch nicht richtig angekommen sind. Dazu gehören das Violinkonzert und das von trüben Gemütszuständen imprägnierte Spätwerk für Klavier. Schumann 2010 – das ist daher nicht nur ein Jahr, in dem mit Festivals und Konzertreihen sein 200. Geburtstag gefeiert wird. Wenn gleich drei Labelriesen für ihre vollgepackten Schumann-CD-Boxen ihre Schallarchive noch einmal sortiert haben, kann man unter interpretatorisch zumeist exzellenten Vorzeichen Schumann so ziemlich neu kennenlernen. Pars pro Toto steht dafür bei »Schumann – The Masterworks« der Name John Eliot Gardiner mit den scharfgeschliffenen Sinfonien. Die großen Chorwerke sind bei der EMI in den Pionieraufnahmen der Düsseldorfer Symphoniker zu hören. Und die Sony spickt den Schumann-Kosmos gar mit einem musikhistorischen Bonbon – in Form der »Dichterliebe« mit Fischer-Dieskau und Horowitz.

The Masterworks

Robert Schumann

DG/Universal

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 3 / 2010



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Testgelände

Verdi-CD-Neuheiten

Jubeljahr oder Magerquark?

Quantitativ könnte die CD-Ausbeute einen Nachschlag vertragen, qualitativ aber darf man mehr als […]
zum Artikel »

Gefragt

Wynton Marsalis

Ein Monster von einem Stück

Der Jazz-Trompeter gewann Grammys für Klassikund Jazzeinspielungen. Sein neuestes Werk: ein […]
zum Artikel »




Top