home

N° 1237
22. - 28.01.2022

nächste Aktualisierung
am 29.01.2022



Startseite · Klang · Magazin

Magazin

Schätze für den Plattenschrank

Vorwärts!

Die einen pilgerten zunächst nach Weimar, dann nach Dessau und Berlin. Dorthin, wo ab 1919 an der legendären Avantgardeschmiede »Bauhaus« an künstlerischen Visionen gefeilt und sogar getöpfert wurde. Die anderen zog es direkt nach Berlin. Wo die schöpferische Aufbruchstimmung musikalisch boomte. Ferruccio Busoni, Arnold Schönberg und Paul Hindemith lehrten an den Akademien und Hochschulen. An den Opernhäusern dirigierten Otto Klemperer, Alexander von Zemlinsky und Erich Kleiber. Und wenn nicht gerade Musiktheatercoups wie »Wozzeck« und »Die Dreigroschenoper« aus der Taufe gehoben wurden, sorgten heute etwas in Vergessenheit geratene Komponisten wie Emil Bohnke mit Orchesterwerken für Furore. Es waren bewegte und bewegende Zeiten. Damals in der Weimarer Republik. Um noch einmal diesen Berliner Geist auferstehen zu lassen, erscheint jetzt – anlässlich des 90. Geburtstags des Bauhauses – eine Doppel-CD mit exemplarischen Werkausschnitten von den Klassikern der Moderne. Und darüber geraten nicht nur die musikalischen Nostalgiker ins Schwärmen.

Busoni, Berg, Hindemith, Krenek, Weill u.a.

Bewegte Zeiten – Neue Musik in der Weimarer Republik 1919-1933

DG/Universal

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Reinhard Lemelle, RONDO Ausgabe 3 / 2009



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Pasticcio

Lest mehr über Musik!

Hier und da, zwischen Flensburg und Garmisch, soll dieses Ritual am Frühstückstisch tatsächlich […]
zum Artikel

Gefragt

Carolyn Breuer

Lebenskr(e)ise

Mit „Four Seasons Of Life“ meldet sich die Ausnahmesaxofonistin nach acht Jahren zurück, mit […]
zum Artikel


Abo

Top