home

N° 1253
14. - 20.05.2022

nächste Aktualisierung
am 21.05.2022



Startseite · Klartext · Pasticcio

Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Tu Felix Felix

Der bald 200 Jahre alte Mendelssohn wirft seine Schatten voraus – im wahrsten Sinne. Und zwar in Leipzig, wo jetzt das 1892 gebaute Mendelssohndenkmal am Dittrichring gegenüber der Thomaskirche neu eingeweiht wurde. Die Verdienste des berühmtesten Gewandhauskapellmeisters und Gründers der ersten deutschen Musikhochschule hinderten die Nazis nicht daran, das Denkmal im November 1936 abzureißen – um so auch Sir Thomas Beecham zu düpieren, der mit seinem London Philharmonic Orchestra anlässlich der Säkularfeier des »Paulus« zur Kranzniederlegung angereist war. 72 Jahre später huldigt Leipzig auf Betreiben Kurt Masurs und Wolfgang Tiefensees erneut seinem drei Meter großen Meister, der auf einem vier Meter hohen Granitsockel steht, auf dem die Muse der Musik und musizierende Engel vom »Edlen der Musik« künden.

Christoph Braun, RONDO Ausgabe 6 / 2008



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Pasticcio

Code geknackt!

Die Verwendung von Codes und ihre fieberhafte Entschlüsselung haben ihren großen Auftritt vor […]
zum Artikel

Hausbesuch

Katowice

Kultur statt Kohle

Das neue Konzerthaus in Katowice/Kattowitz beeindruckt mit raffinierter Architektur und […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Freiluftmusik: Es muss schon eine besondere Ehre sein, sich als erwählter Liebling eines gekrönten Hauptes zu fühlen. Richard Wagner könnte ein Lied davon singen, aber auch James Paisible. Sagt Ihnen nichts? Jacques oder James Paisible war ein Franzose und im Gefolge Robert Camberts nach England gekommen. Dieser war enttäuscht davon, dass ihn der Italiener Giovanni Battista Lulli (oder später: Lully) aus dem französischen Musikleben verdrängt hatte, wollte daraufhin mit ein paar […] mehr


Abo

Top