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N° 1291
04. - 10.02.2023

nächste Aktualisierung
am 11.02.2023



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Joseph Haydn

Sinfonien Nr. 18, 2, 20, 17 und 19 (Haydn-Edition Vol. 25)

Heidelberger Sinfoniker, Johannes Klumpp

hänssler Classic/Profil HC21035
(68 Min., 7/2020)

Mit Joseph Haydn beschäftigen sich die Heidelberger Sinfoniker seit über zwanzig Jahren im Rahmen eines Mammut-Projekts. Sie haben sich nicht weniger vorgenommen, als alle 108 im Hoboken-Verzeichnis aufgeführten Sinfonien aufzunehmen. Mit dem 25. Haydn-Album, dem ersten unter Leitung ihres neuen Dirigenten Johannes Klumpp, sind sie ihrem ehrgeizigen Ziel ein weiteres Stück nähergekommen. Das mit der historischen Aufführungspraxis bestens vertraute Orchester richtet sich bei diesem Projekt konsequent nach der Urtext-Edition. So sind die Sinfonien hier in chronologisch korrekter Abfolge und nicht nach der Anordnung im Werkverzeichnis zu hören. Sie entstanden in den Jahren 1757 bis 1761, als Haydn Musikdirektor des Grafen Morzin auf dessen Schloss bei Pilsen war. Die unter anderem durch Nikolaus Harnoncourt geprägten Sinfoniker geben hier Einblick in das frühe Schaffen eines aufstrebenden Komponisten. Der erste Satz, Andante moderato, der Sinfonie Nr. 18 G-Dur – in Wirklichkeit Haydns dritte Sinfonie – verrät beispielsweise, mit wie welch leichtfüßigem Esprit er dem höfischen Zeremoniell begegnete. Das fein nuancierte Spiel des Orchesters lässt sich wunderbar etwa im Andante der Sinfonie Nr. 20 C-Dur beobachten. Klumpp setzt die Arbeit seines Vorgängers Thomas Fey fort, der seine langjährige Tätigkeit bei dem freien Orchester nach einem schweren Unfall 2014 aufgeben musste. Man kann nun gespannt sein auf die Haydn-Alben, die in den nächsten Jahren noch folgen sollen.

Corina Kolbe, 23.10.2021



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