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N° 1259
25.06. - 01.07.2022

nächste Aktualisierung
am 02.07.2022



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Johann Sebastian Bach

Musikalisches Opfer

Cappella Istropolitana, Christian Benda

Naxos 8.553286
(59 Min., 11/1995) 1 CD

Da Bach den Ausführenden seines “Musikalischen Opfers” über ein Thema Friedrichs des Großen keine Angaben über die Besetzung und die Reihenfolge der Einzelstücke hinterlassen hat, ist jede Darbietung des BWV 1079 notwendig eine Bearbeitung. Mit der Zeit hat sich ein interpretatorischer Traditions-Strang herausgebildet, demzufolge die beiden Ricercari als Eckpfeiler und die Triosonate als Zentrum des Werkes betrachtet werden; zudem tendieren die Ausführenden, ausgehend von den Instrumentierungs-Vorgaben der Triosonate, zunehmend zu gemischten Besetzungen aus Bläsern und Streichern.
Beiden Tendenzen entspricht die Aufnahme mit Mitgliedern des aus der Slowakischen Philharmonie hervorgegangenen Kammerorchesters Capella Istropolitana. Tatsächlich glitzert und schillert Bachs Werk unter dem inspirierten Zugriff von Nils-Thilo Krämer (Flöte), Ariane Pfister (Violine), Sebastian Benda (Cembalo) und Christian Benda (Cello und Leitung) in allen Farben; Spielfreude und strukturelle Klarheit paaren sich, und bis hin zur hochkomplexen Triosonate und dem durchdacht aufgedröselten Rätselkanon stehen klangsinnliches Empfinden der Musik und das analytische Nachdenken über sie in bester Balance.

Susanne Benda, 01.12.1999



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Eva Jagun stammt aus einer Kölner Musikerfamilie und lernte zunächst Geige, Flöte, Gitarre und Klavier. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in diversen Chören und Bands, später studierte sie in Hamburg Musik, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Dort arbeitet sie als Sängerin wie auch als Geigerin im Studio und auf der Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, unter anderen mit Nina Hagen oder Dieter Hallervorden. Wichtige Impulse erhielt sie vom kanadischen Jazzbassisten […] mehr


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