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Ozboppin'

Mike Nock

Naxos Jazz 86019-2
(55 Min., 1/1998) 1 CD

Eine lässliche Sünde begeht ohne Zweifel derjenige, welcher sich über die australische Jazzszene nicht auf dem laufenden hält; doch auch so dringt gelegentliche Kunde vom fünften Kontinent an unser Ohr. Mike Nock wird zwar nie zum Weltstar aufsteigen, dazu biedern sich Person wie Musik zu wenig an. Dafür leitete Nock vor dreißig Jahren mit “The Fourth Way” eine der ersten Fusionbands (mit dem vergessenen Geiger Michael White), besann sich aber schon kurz danach auf die Tugenden des Konzertflügels.
Jetzt ist er bald sechzig und widmet sich verstärkt dem Nachwuchs: David Goodman am Schlagzeug und vor allem der Trompeter Phil Slater klingen auf dieser mal nachdenklichen, mal feurigen Post-Bop-Platte sehr vielversprechend; mit dem Tenorsaxofonisten Tim Hopkins und dem Bassisten Cameron Undy ist Nock schon seit zehn Jahren zufrieden. Was soll ich da groß meckern? Hineinhören lohnt sich also - zumal bei dem Preis.

Mátyás Kiss, 30.04.1998



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