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Peter Iljitsch Tschaikowski

Sinfonie Nr. 4, Romeo und Julia: Fantasie-Ouvertüre

Chicago Symphony Orchestra, Daniel Barenboim

Teldec/Eastwest 0630-13698-2
(62 Min., 10/1995, 2/1997) 1 CD

Reicht das heutzutage noch, eine äußerst gediegene, gutaufgenommene, mit den üblichen Höhepunkten ausgestattete, sich auch den "Zwischenstimmen" widmende Aufnahme der vierten Sinfonie von Tschaikowski?
Nichts gegen Tschaikowski. Gerade die Vierte kommt der "Pathétique", also der erschütterndsten Selbstzerfleischung des Komponisten, näher als die Fünfte. Aber dann hat man das eben schon in Bernsteins "I am Tchaikovsky!"-Agonie oder in der motorischen Brutalität Soltis oder dem gnadenlosen Ausdruck-durch-Akribie Fritz Reiners oder der bis zur Selbstverleugnung distanzierenden Variante Mrawinskys: So unterschiedlich die alle sind, sie haben etwas, was der Barenboim-Neuaufnahme fehlt: das Besondere. Das, was wir verwöhnten Zeitenwende-Kinder suchen, wenn wir große Musik der Vergangenheit wiederhören!

Thomas Rübenacker, 31.01.1998



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