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N° 1237
22. - 28.01.2022

nächste Aktualisierung
am 29.01.2022



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Miklós Rózsa

Violinkonzert, Konzert für Streichorchester, Andante für Streicher

Igor Gruppman, New Zealand Symphony Orchestra, James Sedares

Koch International 3-7379-2-H1
(65 Min.) 1 CD

Der Bartók-Schüler Miklós Rózsa tat, im Gegensatz zu seinem Lehrer (Bartók starb verarmt im US-Exil), das einzig Richtige, um als Komponist im 20. Jahrhundert reich zu werden: Er schrieb Filmmusik, von der Fantasy (“Dieb von Bagdad”) über den Thriller (“Frau ohne Gewissen”) bis hin zum Epos (“Ben Hur”). In seiner Konzertmusik finden sich all diese Genres wieder, auch wenn sie natürlich anspruchsvoller ist.
Das Violinkonzert bestellte Jascha Heifetz, der auch daran mitarbeitete. Gäbe es nicht die definitive Heifetz-Version, man könnte dieser Neuaufnahme aus Neuseeland freudiger begegnen. Erstaunlicherweise aber klingt die alte Aufnahme von 1956 (!) schärfer definiert als die etwas verwaschene neue. Dennoch lohnt auch diese, wegen der (meines Wissens) Ersteinspielung des autobiografisch getönten und oft sehr lyrischen Konzerts für Streichorchester op. 17: Das ist Rózsa at his very best.

Thomas Rübenacker, 31.05.1997



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