home

N° 1290
28.01. - 03.02.2023

nächste Aktualisierung
am 04.02.2023



Peter Maxwell Davies

Strathclyde-Konzerte Nr. 9 und 10

Scottish Chamber Orchestra, Peter Maxwell Davies

Collins 14592
(76 Min.) 1 CD

Viele Dirigenten fangen irgendwann mit dem Komponieren an, Peter Maxwell Davies hingegen ist ein Komponist, der auch dirigiert, in erster Linie seine eigenen Werke. Auch bei der Einspielung der beiden letzten seiner zehn “Strathclyde Concertos” hat er wieder die Stabführung übernommen. Wie bei den vorangegangenen Werken der Serie, die für die Solisten des Schottischen Kammerorchesters geschrieben wurde, gelingt Davies die individuelle Umformung klassischer Modelle und ihre Verknüpfung mit Prinzipien Alter Musik und einer herb dissonanten, “nordisch” anmutenden Tonsprache. Im letzten, den Zyklus abschließenden “Concerto for Orchestra” bekommt das nach Haydnscher Manier besetzte Kammerorchester Gelegenheit, seine Virtuosität zur Schau zu stellen. Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass Davies in diesen Stücken nichts wirklich Neues eingefallen ist; gefährlich nahe erscheint bisweilen, bei aller kompositorischen Souveränität, die Gefahr der selbstgenügsamen Routine.

Thomas Schulz, 31.03.1997



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Auf Anregung seines Lehrers Carl Friedrich Zelter schrieb der blutjunge Felix Mendelssohn Bartholdy im Alter von 12 bis 14 Jahren zwölf Streichersinfonien im Zeitraum von 1821 bis 1823. Diese Werke bildeten sein Übungs- und Experimentierterrain für den musikalischen Satz, die Instrumentation und die sinfonische Form. Mendelssohn überschrieb die Stücke, die er mal mit drei und mal mit vier Sätzen gestaltete, wechselweise mit „Sinfonia“ oder „Sonata“. In ihnen fand die […] mehr


Abo

Top