home

N° 1290
28.01. - 03.02.2023

nächste Aktualisierung
am 04.02.2023



Responsive image
Oliver Knussen

Hornkonzert, Flourish With Fireworks u.a.

Barry Tuckwell, Lucy Shelton, London Sinfonietta, Oliver Knussen

DG 449 572-2
(51 Min.) 1 CD

Der Engländer Oliver Knussen ist heute vor allem als versierter Dirigent Neuer Musik ein Begriff. Tatsächlich ist er jedoch in erster Linie Komponist; bereits mit fünfzehn Jahren vollendete er seine Erste Sinfonie. Nach eigener Aussage hat es Knussen besonders die kleine Form angetan, in der „eine utopische Welt in wenigen Minuten hergestellt und erkundet wird“. So präsentieren sich denn seine Werke vorwiegend als bunt-poetische, märchenhafte Miniaturen, die die Zwölf-Minuten-Grenze selbst im umfangreichsten Stück, dem Hornkonzert, nicht überschreiten. Eine gelegentlich tonale, gelegentlich freitonale Sprache verbindet sich mit luxuriös funkelnder Instrumentation zu purem Schönklang, der wohl geeignet wäre, konservativen Hörern die Scheu vor der Moderne zu nehmen. Knussen sagt selbst: „Ich mag lieber ein paar Minuten verzaubert sein, als eine Stunde hypnotisiert werden.“

Thomas Schulz, 30.01.1997



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Auf Anregung seines Lehrers Carl Friedrich Zelter schrieb der blutjunge Felix Mendelssohn Bartholdy im Alter von 12 bis 14 Jahren zwölf Streichersinfonien im Zeitraum von 1821 bis 1823. Diese Werke bildeten sein Übungs- und Experimentierterrain für den musikalischen Satz, die Instrumentation und die sinfonische Form. Mendelssohn überschrieb die Stücke, die er mal mit drei und mal mit vier Sätzen gestaltete, wechselweise mit „Sinfonia“ oder „Sonata“. In ihnen fand die […] mehr


Abo

Top