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N° 1259
25.06. - 01.07.2022

nächste Aktualisierung
am 02.07.2022



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Nikolai Rimski-Korsakow, Richard Strauss, Michail Glinka u.a.

Scheherazade, Rosenkavalier-Suite u.a.

Philadelphia Orchestra, Eugene Ormandy

medici arts/Naxos 2072278
(91 Min., 6/1977, 6/1978, 7/1978) 1 CD

Mit Georg Solti und George Szell bildete Eugene Ormandy in der Neuen Welt eine wahrhaft schlagkräftige Ungarn-Connection. Und während die beiden Kollegen die Orchester in Chicago und Cleveland in die amerikanischen Top 5 führten, setzte Ormandy schon ab 1938 und nahezu ein halbes Jahrhundert lang in Philadelphia Maßstäbe. Was die virtuosen Bravourakte in den Streichern und Blechbläsergruppen anging, brauchte das Philadelphia Orchestra keine Konkurrenz zu fürchten. In Wärme und Sanglichkeit war es dagegen fast konkurrenzlos. Der spezielle Philadelphia-Sound wäre aber auch ohne Ormandys Amtsvorgänger Leopold Stokowski undenkbar, dem nicht zuletzt mit seinen Arrangements von Klassik-Hits erstaunliche, orchestrale Hi-Fi-Resultate gelangen. Vielleicht wollte es der 78-jährige Ormandy ja somit Stokowski einmal gleichtun, als er 1977 ein Händelkonzert bearbeitete, das dieser später für die "Feuerwerksmusik" wiederverwendete. Das Ergebnis aber sollten sich auf keinen Fall die Ideologen der historischen Aufführungspraxis anhören. So romantisch verfettet und bombastisch inhaltsleer wird da Händel aufgepumpt, dass man den Konzertmitschnitt gerade mal als Kuriosum durchgehen lassen möchte.
Ein Jahr später sorgte Ormandy im riesigen Konzerthausrund der Academy of Music dann wieder für gewohnte Ordnung, für handgreiflichen Glanz und durchschlagende, sinfonisch-dramatische Ballungen. Die Ouvertüren zu Glinkas "Ruslan und Ljudmila" und Wolf-Ferraris "Il segreto di Susanna" lassen die einzelne Musikergruppen des Philadelphia Orchestra brillieren. Und was den ausgeklügelten Klangsensualismus in der "Rosenkavalier-Suite" von Richard Strauss sowie in Rimskij-Korsakows "Scheherazade" betrifft, ist man voll und ganz in seinem Element.

Guido Fischer, 21.11.2008



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Eva Jagun stammt aus einer Kölner Musikerfamilie und lernte zunächst Geige, Flöte, Gitarre und Klavier. Ihre ersten Erfahrungen sammelte sie in diversen Chören und Bands, später studierte sie in Hamburg Musik, seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Dort arbeitet sie als Sängerin wie auch als Geigerin im Studio und auf der Bühne mit einer Vielzahl von Künstlern zusammen, unter anderen mit Nina Hagen oder Dieter Hallervorden. Wichtige Impulse erhielt sie vom kanadischen Jazzbassisten […] mehr


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