home

N° 1272
24. - 30.09.2022

nächste Aktualisierung
am 01.10.2022



Responsive image
Napoléon-Henri Reber

Trios Nr. 2, 4 & 6

Trio Elégiaque

Timpani/Note 1 TIM1C1239
(63 Min., 12/2015)

Putzmunter und quicklebendig ist die Kammermusik von Napoléon-Henri Reber, zudem sowohl melodisch wie auch harmonisch voller reizender Einfälle. Das Trio Elégiaque lässt sich von diesen mehr als dankbaren Partituren zu virtuosem und expressivem Spiel inspirieren: Behände und mit merklicher Freude am problemlosen musikalischen Fluss galoppiert man miteinander durch die schnellen Sätze, mit rührender Gefühlsfülle gestaltet vor allem die Cellistin Virginie Constant so manche schmachtende Kantilene in den langsameren Sätzen.
Reber wurde 1807 im südelsässischen Mühlhausen geboren und fand schnell seinen Weg nach Paris, wo er am Konservatorium u.a. bei Reicha studierte und später am selben Institut auch Lehrer wurde. Seine Musik weist eine fruchtbare Verbindung von klassischen und frühromantischen Elementen auf, wodurch sie in ihrer grundsätzlichen Anlage vielleicht am ehesten mit derjenigen des deutschen Zeitgenossen Felix Mendelssohn vergleichbar ist. Reber verkörpert in seiner Kammermusik – ähnlich wie auch Mendelssohn – die hellere, klassizistischere, nicht die zerrissene Seite des romantischen Idioms. Bei uns ist seine Musik praktisch überhaupt nicht bekannt. Das sollte sich ändern, und diese CD ist ein wichtiger Anstoß dazu.

Michael Wersin, 10.09.2016



Diese CD können Sie kaufen bei:

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen


Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.


Kommentare

Kommentar posten

Für diese Rezension gibt es noch keine Kommentare.


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Eigentlich plante Gustav Holst eine Pianistenkarriere, eine Nervenentzündung im rechten Arm zwang ihn jedoch dazu, sich umzuorientieren. So wandte er sich der Komposition zu und begann ein Kontrapunktstudium in Oxford. Sein Kollege Ralph Vaughan Williams hatte bereits zwei Jahre in London studiert und war anschließend nach Cambridge gegangen. 1895 trafen sich schließlich beide am Londoner Royal College of Music, daraus entstand eine der dauerhaftesten Freundschaften in der britischen […] mehr


Abo

Top