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N° 1237
22. - 28.01.2022

nächste Aktualisierung
am 29.01.2022



Glenn Gould

Glenn Gould wurde 1932 in Toronto geboren und verbrachte dort eine behütete und sorgenfreie Kindheit. Seine musikalische Begabung trat schon sehr früh zutage. Obwohl die Eltern seine Entwicklung niemals forcierten und kein Wunderkund aus ihm machen wollten, wurde er mit 15 Jahren professioneller Konzertpianist und erwarb sich schon bald ein landesweites Renommee. Als er das zwanzigste Lebensjahr überschritten hatte, machte er sich auch durch Hörfunk- und Fernsehsendungen, Tonaufnahmen, Veröffentlichungen, Vorträge und Kompositionen einen Namen.

Goulds internationale Konzertlaufbahn begann mit seinem USA-Debüt im Jahre 1955 und seiner im Jahr darauf veröffentlichen ersten Einspielung für das Label Columbia, den Goldberg-Variationen von J. S. Bach. Trotz seiner musikalischen Eigenheiten stieß er weithin auf große Resonanz. Aber er hasste das Musizieren vor Publikum. Schließlich zog er sich 1964 auf Dauer aus dem Konzertleben zurück.

Nachdem er das ihn interessierende pianistische Oeuvre weitgehend abgearbeitet hatte, trat er im Sommer 1982 erstmals bei einer Aufnahme als Dirigent in Erscheinung. Gould verfolgte ehrgeizige Pläne, wollte noch mehrere Jahre lang dirigieren, sich aber dann auf das Land zurückziehen und nur noch als Autor und Komponist betätigen. Doch dazu sollte es nicht kommen, denn kurz nach seinem 50. Geburtstag setzte ein Schlaganfall seinem Leben abrupt ein Ende.


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Lise de la Salle, geboren 1988 in Cherbourg, begann mit vier Jahren Klavier zu spielen. Ausgebildet in Paris bei Bruno Rigutto (einem Schüler von Sam[…]

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Schätze für den Plattenschrank

Jeder Gould-Fan müsste eigentlich die Aufnahmedaten im Schlaf können, an denen ihr Gott Bachs „Goldberg-Variationen“ eingespielt hat. Zwischen d[…]

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Glenn Gould Remastered

Die Sixtina des Klavierspiels

Nichts Neues, aber alles neu: Die 78 Originalaufnahmen, die der kanadische Ausnahme-Pianist Glenn Gould zwischen 1955 und 1982 für die Columbia eingespielt hat, hat es zwar immer schon (und immer wieder) gegeben, aber das Remastering im hochauflösenden DSD-Verfahren präsentiert sie in spektakulärer Tonqualität.

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Neuerscheinungen auf CD

In griffiges, edles Leinen gebunden präsentiert sich diese Preziosenschatulle, darauf prangt in Silberprägung ein Stuhl ohne Sitzpolster. Ein Folter[…]

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Beethovens Klaviersonate »Appassionata«: »Gebrummt, geheult, getobt«

Ein Planet voller Gefahren in Beethovens Klaviersonaten-Kosmos ist die Nr. 23 f-Moll, genannt »Appassionata«. Der Name stammt nicht vom Komponisten, sondern vom Verleger, aber zuerst einmal darf er als Parameter der Kritik dienen: Ist eine Interpretation »leidenschaftlich«, mit allem Licht und allem Schatten? Hält sie die Kräfte im Gleichgewicht, so dass erhitzter und doch gerade noch knapp gezügelter Ausdruck statthat? Thomas Rübenacker hörte sich durch den Berg der Aufnahmen.

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Namen, Nachrichten, Nettigkeiten: Neues von der Hinterbühne

Alfred Brendel beendet seine Karriere. Der Grazer »Kleinen Zeitung« eröffnete er, dass er sein letztes Konzert im Dezember 2008 in Wien geben werde[…]

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Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Einiges an Glenn-Gould-Devotionalien konnte eine Mitarbeiterin der kanadischen Library and Archives unlängst aus dem Gebäude schmuggeln und zu harte[…]

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Glenn Gould

Der Marlon Brando des Klaviers

Glenn Goulds erste Studioaufnahme der Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach hat auch heute – nach fünfzig Jahren – nichts von ihrer Faszination und ihrer Bedeutung eingebüßt. War das damals schon absehbar, als Gould am 6. Juni 1955 erstmals die New Yorker Columbia- Studios in der 30. Straße betrat? Sicher, die beiden ersten USA-Recitals, die der 23-jährige Kanadier kaum fünf Monate zuvor in Washington und New York gegeben hatte, waren sensationell gewesen,

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Pasticcio

Champagner, Canapés, nettes Geplauder. Und dazu entspanntes Jazzlounge-Geklimper. Auch so kann ein Werbetrailer aus dem Traditionshaus Steinway & Son[…]

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Rezensionen

Johann Sebastian Bach

Das Wohltemperierte Klavier

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Johann Sebastian Bach

Die Kunst der Fuge BWV 1080

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Johann Sebastian Bach

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Richard Strauss

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Glenn Gould – The Young Maverick

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CBC/Naxos 20306
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Große Pianisten des 20. Jahrhunderts (Vol. 41-60)

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(Alle Doppel-CDs erschienen bei Philips:
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Diverse

Music In The Air. A History Of Classical Music On Television

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On Television – The Complete CBC Broadcasts 1954 – 1977

Glenn Gould

Sony Classical 88697952109
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Sechs Klavierstücke op. 19

Glenn Gould

Sony SM2K 52 664
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Alban Berg, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach u.a.

The Very First Recordings Of Glenn Gould (1947-1952)

Glenn Gould, Alberto Guerrero, Albert Pratz

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Klassik-Olymp

Johann Sebastian Bach

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Ludwig van Beethoven

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