Jérémie Rhorer

Gefragt

Philippe Jaroussky

Kastraten aller Arten

Die Kunst des barocken Ziergesangs hat Hochkonjunktur: Während sich eine Reihe hochmögender Damen auf die sängerischen Eruptionen Neapels stürzte, entdeckt Philippe Jaroussky die empfindsamen Arien Johann Christian Bachs für sich – und uns! Robert Fraunholzer sprach mit dem Countertenor über sein neues Album, knabenhafte Töne und den Beschützerreflex des Publikums.
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Diana Damrau

Hoch, höher, Diana!

Diana Damrau hat es geschafft: Eine Karriere an der New Yorker Met ist für viele Sänger ein Ritter-schlag. Jetzt hat sich ein weiterer Traum erfüllt: Mit sensationell schwierigen Arien von Salieri, Righini und Mozart legt sie ihr halsbrecherisches Rezitaldebüt vor – und die Arien der Königin der Nacht klingen dabei beinahe wie leichtere Einsingstücke.
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Rezensionen

Francis Poulenc

Dialogues des Carmelites

Patricia Petibon, Sophie Koch, Véronique Gens, Sandrine Piau, Rosalind Plowright, Philharmonia Orchestra, Chor du Théâtre des Champs-Élysées, Jérémie Rhorer, Olivier Py

Erato/Warner Classics 2564622069
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Wolfgang Amadeus Mozart

Donna - Arien

Diana Damrau, Le Cercle de l´Harmonie, Jérémie Rhorer

Virgin Classics/EMI 212 023-2
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André-Ernest-Modest Grétry

L'amant jaloux

Magali Léger, Claire Debono, Brad Cooper, u. a., Le Cercle de l'Harmonie, Jérémie Rhorer

Wahoo/harmonia mundi WAH 001
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Johann Christian Bach

La dolce fiamma

Philippe Jaroussky, Le Cercle de l´Harmonie, Jérémie Rhorer

Virgin Classics/EMI 694 5640
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Napoléon-Henri Reber, Hector Berlioz, Franz Liszt

Sinfonie Nr. 4, Rêverie et Caprice, Klavierkonzert Nr. 1

Bertrand Chamayou, Julien Chauvin, Jérémie Rhorer, Le Cercle de l´Harmonie

naïve/Indigo 968232
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Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonien Nr. 25, 26 & 29

Le Cercle de l´Harmonie, Jérémie Rhorer

Virgin Classics/EMI 234 868-2
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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Es liegt etwas Flirrendes, Sommerliches, ungemein Modernes in der französischen Musik zwischen 1900 und dem Erstem Weltkrieg, ein Aufbruch, der erst recht vollzogen werden konnte, als sich ein paar Komponisten gegen die Übermacht der Tonsprache Richard Wagners zu stemmen begannen. Doch was könnte man einer so perfekt ausgearbeiteten, fließenden Romantik entgegenstellen? Diese Frage führte Claude Debussy und Maurice Ravel dazu, sich im spielerischen Umgang mit der Vergangenheit neue […] mehr »


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