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Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Meister der Barockorgel

Wer auf die Internetseite www.orgeltourismus.de geht, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als fast unüberschaubar entpuppt sich das Angebot rund um die Orgel in Norddeutschland, zwischen Ems und […]
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Backgroundmusik schadet der Produktivität!

Soll man Musik bei der Arbeit hören oder nicht? Die einen sagen, sie können nicht ohne. Die anderen brauchen absolute Ruhe, um sich konzentrieren zu können. Gibt es einen wissenschaftlichen […]
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Leserkommentare

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Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi

Sinfonien Nr. 3 & 4

RCA/Sony Music 19075937532

Moderat, vergleichsweise, in den Tempi, aber im Detail genau und stringent phrasiert auf die thematischen Schanierstellen hin wie nur wenige andre heute, die neuen Järvi-Brahms-Einspielungen aus Bremen. Bei Rondo gibt's dennoch nur 4 Punkte, weil's [...]
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András Schiff

Sonaten D 958 & 959, Impromptus D 899, Drei Klavierstücke D 946

ECM/Universal 4817252

Die Schubert-Einspielungen Jörg Ewald Dählers aus den 70er Jahren auf seinem Brodmann-Hammerklavier gehören zu den musikalisch eindrücklich grossen, ausdrucksstark artikulierten Schubert-Aufnahmen (aller Impromptus), zudem seiner hist. [...]
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Dresdner Staatskapelle, Christian Thielemann

Die Sinfonien

Sony 19075943412

Ich kann ihrem Rezensenten Matthias Siehler nur zustimmen: wer Schumanns Sinfonien a-jour von Gardiner, Järvi oder zuvor von Harnoncourt kennt und gar noch von den oldies wie Sawallisch oder Karajan, kann diesen Dresdner-Thielemann-Schumann nur als [...]
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Dank für diese Interview-Offenbarungen mit all den weiblichen Anteilen in Schuberts Musik, man möchte nach diesem Khatia-Hörerlebnis der B-Dur-Sonate doch noch umher-gendern, womöglich zu spät ... man müsste nochmal zwanzig sein, [...]
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Leserbriefe

Michael Bahr, Frankfurt am Main

Schaler Nachgeschmack

Ach, sehr geehrter Herr Königsdorf, gerade las ich Ihren Artikel über das New Yorker Orchester "The Knights" und ... nun ja, ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt, der gar nichts mit dem Orchester an sich zu tun hat, sondern mehr mit den Vergleichen, die Sie aus dem journalistischen Hut zaubern um Ihr Objekt der Beschreibung in umso helleren Farben glänzen zu lassen. Um zur Sache zu kommen: Bedarf es wirklich des mittlerweile doch reichlich abgestandenen Bildes des frustierten (aber finanziell ordentlich "gepamperten") deutschen Musikbeamten um die jungen, ach so krativ-ungebundenen amerikanischen Musiker ins Bild zu setzen? Gerade Sie als Musikjournalist müssten doch wissen, dass gerade Deutschland mit seinem hohen Staatsanteil in der Kulturfinanzierung eine weltweit einzigartige Musik- und Orchesterlandschaft zu bieten hat. Wenn ich mir diese deutschen (Beamten-)Orchester anhöre - und das tue ich oft - dann ist da von Frustration wenig zu spüren. Und solange die deutschen "Beamtenorchester" so gute (von wirtschaftlichen Erwägungen oft freie) Konzertprogramme auf so hervorragendem musikalischem Niveau spielen, wie sie es in der Regel tun, gönne ich den Musikern ihren Beamtenstatus von ganzem Herzen.

Wolfgang Finsterer, Hamburg

Geteilte freude

Gerade der erste Satz der Rezension des Hamburger "Rheingolds", es herrsche "eitel Freude bei den Hamburgern, seit Simone Young dort als Opernchefin agiert" trifft überhaupt nicht zu. Bei mir wie auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herrscht Wut und Enttäuschung über die äußerst konventionelle Spielplangestaltung von Frau Young; davon, dass sie anspruchsvolles und anregendes Musiktheater z. B. von Konwitschny und Karoline Gruber absetzte, um sie zum Teil durch belanglose Inszenierungen abzulösen (Rosenkavalier!) ganz zu schweigen. Man hätte z. B. die Möglichkeit gehabt, im Händel-Gedenkjahr Grubers faszinierende, freilich auch verstörende Inszenierung des "Giulio Cesare" wieder aufzunehmen, stattdessen: ein konzertanter "Messiah" - wie originell! Ebenso Fehlanzeige bei zeitgenössischer Musik: das "modernste" Stück, das im "Großen Haus" zu sehen ist: Brittens "Tod in Venedig". Dass es Nono, Zimmermann, Reimann gibt (die ja auch schon "Klassiker" sind), scheint noch nicht bis in die Chefetage der Staatsoper durchgedrungen zu sein - von Uraufführungen ganz zu schweigen. Die wenigen Lichtblicke im Repertoire ("Pelleas und Melisande", "Dialog der Karmeliterinnen") stammen typischer Weise aus der Ära Metzmacher, dessen Arbeit wie auch die seiner Vorgänger bis hin zu Liebermann durch Frau Young und die Hamburger Kulturpolitik zerstört wurde. Entertainment und der ein Eintrag im "Guiness-Buch der Rekorde" scheint in Hamburg mittlerweile wichtiger als zu zeigen, was Oper auch sein kann: eine der an- und aufregendsten Kunstformen, die es gibt.

Erdmann Karsten,

Pseudopolitisches Denunziantentum

Sehr geehrte Damen und Herren, ich will mich nicht in wortreichen Tiraden ergehen; es sein nur gesagt, daß mir beim Lesen der "Meistersinger"-Rezension (Orfeo) übel geworden ist. Pseudopolitisches Denunziantentum plattester Art muß herhalten, wenn der nicht genehme Künstler (Böhm) anders nicht zu packen ist. Damit steht Ihr Rezensent in einer totalitären Tradition, die er vorgibt, zu bekämpfen. Warum "durfte" Karl Böhm 1986 die "Meistersinger" dirigieren? Vielleicht, weil das Klima noch nicht so denunziatorisch vergiftet war wie wir es gegenwärtig leider erleben.

Uwe Sandvoß, Hanau

Bügelnde Hausfrauen

Die musikalischen Leistungen eines Ensembles wie „I Musici“, jenes Inbegriffs der Vivaldi-Renaissance der 60er und 70er Jahren, als braves Hintergrundgeplänkel für bügelnde Hausfrauen, im weiteren Verlauf auch noch als betulich zu bezeichnen, wie es Christoph Braun (Rondo 3/08, S. 15) tut, ist doch allerhand. Meines Erachtens gibt es bis heute, um ein Beispiel zu nennen, - trotz Nigel Kennedy und Giovanni Antonini - keine bessere, leidenschaftlichere, ja spannendere Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ als die von „I Musici“ mit Felix Ajo. Als bügelnder Hausmann würde ich beim Hören dieser Aufnahme sicher vor Begeisterung Knöpfe ausreißen oder Brandlöcher produzieren.

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Gewinner unserer Verlosungen

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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Es gibt Musik, die macht die trübe Kälte und die eisigen Regengüsse der vergangenen Tage vergessen, heizt so richtig ein. Und dabei sind die Stücke, die das Amsterdamer Cello Octet und Sopranistin Nuria Rial auf dieser CD unter dem einfachen Titel „Vocalise“ versammelt haben, alles andere als leichtfüßige Sommerhits, wie sie jeden Frühling nach Standardplan den Popmarkt überschwemmen. Nein, bei den „Four Seasons“ von Astor Piazzolla und seinen „Bachianas Brasileiras“ handelt […] mehr »


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