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Two Worlds

Dave Grusin, Lee Ritenour

Decca 467 132-2
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"Two Worlds" - allein der Titel verheißt schon Außergewöhnliches. Da begegnen sich zwei geniale Musiker auf dem weiten Feld der Klassik, obgleich man sie eigentlich beim Jazz oder der Filmmusik weiß. Aber was heißt eigentlich. Denn Musik ist Musik und so universell wie der Mensch selbst. Und die Universellsten unter uns kennen keine Grenzen und wagen sich an Unternehmungen, von denen Zaghafte zwar träumen, sie aber niemals wagen.
Zwei Welten, eine Einspielung , die höchstes künstlerisches Niveau, emotionale Reife und Mut in sich birgt und mich so begeistert, dass ich sie dringend all jenen ans Herz legen möchte, die die Fähigkeit besitzen (oder erwerben möchten) sich aus dem profanen Alltag hinwegzubeamen hinein in Sphären, wo das Herz jubelt und ganz weit wird und sich öffnet für Gefühle und Träume jenseits unseres täglichen Tuns und Treibens.
Irgendwo zwischen Klassik und Jazz schwebend nehmen wir Klänge wahr, die so subtil und wunderbar sind, dass man nicht loskommt und sich eine Traumwelt erschließt, in die man abtaucht und sich geborgen und wohlfühlt wie selten.
Stücke von Bach, Bartók, de Falla und anderen erfuhren durch Dave Grusin und Lee Ritenour eine Bearbeitung, die garantiert, dass diese Musik getrost ins 3. Jahrtausend gehen kann, ohne als verstaubt zu gelten. Ergänzt durch Eigenkompositionen des Duos Grusin/Ritenour ist ein Gesamtkunstwerk von berührender Schönheit entstanden. Und das Sahnehäubchen auf alledem ist die überirdische Stimme der Sopranistin Renée Fleming, die engelsgleich durch den Raum schwebt und alles verzaubert.
Wer sich also auf etwas ganz Besonderes einlassen möchte, der zünde sich eine Kerze an, öffne eine gute Flasche Rotwein, nehme seinen liebsten Menschen in den Arm und genieße "Two Worlds" im schönsten Sinn des Wortes.

Angelika Männel, 50 Jahre, Greiz


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