Impressum

Copyright Kunst- und Kulturpublikationen Rondo GmbH

Verlag: Kunst- und Kulturpublikationen Rondo GmbH
Herausgeber: Verena von der Goltz, HRB München 200348
Redaktion: Carsten Hinrichs (verantwortlich)
Redaktionsassistentin: Anna Vogt
Comic: Helga Utz - www.helga-utz.at
Zeichnungen: Thomas Thiesen
Bildredaktion: Oliver Tenhoven
Programmierung, CMS: das formt Büro für Kommunikation & Design - www.dasformt.de
Design: Arndt Knieper
Produktion: Rüdiger Kern - dtp@rondomagazin.de

Abonnement: Susanne Lanzinger: Tel: 0 89 / 70 07 45 12 (Mo 8-12, Di-Do 8-10 Uhr) s.lanzinger@rondomagazin.de
Anzeigenmarketing und Mediaberatung:
Verena von der Goltz: v.goltz@rondomagazin.de

www.rondomagazin.de
Redaktion: Anna Vogt a.vogt@rondomagazin.de, Carsten Hinrichs (verantwortlich)
Gestaltung & Programmierung: das formt Büro für Kommunikation & Design www.dasformt.de
Provider: Verio
Adresse: Kunst- und Kulturpublikationen Rondo GmbH Kurfürstendamm 211​ 10719 Berlin Telefon: 030 / 41 47 81 761 Fax: 030 / 41 47 81 761 Mail: post@rondomagazin.de

Die Inhalte dieser Homepage werden laufend überprüft und aktualisiert. Für evtl. Schäden, die unmittelbar oder mittelbar durch Nutzung der darin enthaltenen Informationen entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ebenso nicht für den Inhalt der durch Links verbundenen Internetseiten von Dritten.

 

« zurück

CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Dieser Mann ist ein Phänomen: Nicht erst seit der Film "Pianomania" Einblicke in die verfeinerte, ja zuweilen heikle Klangästhetik Pierre-Laurent Aimards gab, dessen Vorstellungen der hauseigene Klavierstimmer Stefan Knüpfer mit großer Hingabe zu folgen versuchte, ist der Franzose als Perfektionist bekannt. Und auch für seine Einspielung des "Wohltemperierten Klaviers I" von Johann Sebastian Bach dürfte wieder ordentlich am Instrument gefeilt worden sein. Das aber völlig zu recht, muss man zugeben, wenn man die ersten Töne des berühmten C-Dur-Präludiums hört: So fein und singend der Tonkörper des Flügels, so ist zugleich doch immer auch ein deutlicher, "knackiger" Druckpunkt auszumachen, der die Tongebung des Cembalos mit in den Klavierklang hineinnimmt. Dazu kommt Aimards ruhiger Duktus, der die Aufmerksamkeit des Hörers nicht mit virtuosem Schellenklingeln blendet, sondern - detailreich phrasiert - wie an der Hand durch die sauber gestaffelten Stimmverflechtungen und sanglichen Schönheiten dieses Tonarten-Kaleidoskops führt. Einfach bereichernd, dass Aimard - der sich vor allem als Interpret der Werke Messiaens und Boulez' seinen Namen gemacht hat - nun erstmals Bach aufgenommen hat.