Rezensionen der Woche

Jeden Samstag neu!

Franz Schubert

Nachtviolen (Lieder)

Diverse

Rival Queens

Christof Lauer, NDR Bigband

Petite fleur

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Pasticcio

Lorin Maazel - ein Garant für Qualität

„Habemus Opapam“ – mit dieser Überschrift kommentierte Anfang 2010 eine überregionale Münchner Tageszeitung leicht spöttisch die Wahl Lorin Maazels zum neuen Chef der Münchner […]
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TV-Programm

Acht Brücken. Musik für Köln 2014

Sonntag, 27. Juli – WDR 10:50 Uhr, 95 Min.

Vom 30. April bis 11. Mai fand in diesem Jahr wieder das Kölner Musikfestival "Acht Brücken" statt - eine hochkarätige künstlerische Auseinandersetzung mit Werken von Komponisten der Moderne und der Gegenwart. Im Zentrum des Abschlusskonzerts in der Kölner Philharmonie standen die großen Werke von György Ligeti, Claude Debussy und Pierre Boulez. Enrique Sánchez Lansch hat das Konzert mit einem abwechslungsreichen Regiekonzept für´s Fernsehen eingefangen. Es spielen u.a. das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter François-Xavier Roth, Emmanuel Pahud und Dagmar Becker. (Foto: Jean-Pierre Gilson)
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Neuerscheinungen

Diverse - Elements (Deutsche Harmonia Mundi)

Den vier Elementen - Feuer, Wasser, Erde und Luft - ist diese CD von den Meister-Gambistinnen Hille und Marthe Perl gewidmet. Sie kombinieren darauf musikalische Glanzstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die das System von Mensch, Temperament und Element auf unterschiedliche Weisen in Musik zum Ausdruck bringen - von Marin Marais über Antonio Solers bis hin zu John Dowland. Ein intelligentes und zugleich äußerst sinnliches Konzept-Album für alle Fans der Alten Musik.
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Verlosungen

RONDO verlost Konzertkarten für das Festival "FREISPIEL" der Jungen Deutschen Philharmonie in Frankfurt!

Vom 15.-17. August präsentiert die Junge Deutsche Philharmonie in Frankfurt ein aufregendes kleines Festival. Im thematischen Zentrum steht in diesem Jahr dabei das Publikum.
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Gewinner unserer Verlosungen

Hier finden Sie den Überblick der Gewinner unserer Verlosungen. mehr »



CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Des Menschen Herz sehnt sich einfach nach melodramatischen Sujets: Was die Biografik im Jahrhundert nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod an süßlichen Anekdoten über seine angeblich so bitteren Wiener Jahre als verkanntes, verarmtes Genie gesponnen hat, klebt noch immer wie Zuckerwatte vor der Linse unvoreingenommener Werkbetrachtung. Der Musikforscher Christoph Wolff hat hingegen kürzlich in einem Buch untermauert, dass das Lebensgefühl des Salzburgers in der Hauptstadt wahrscheinlich viel aufstrebender war. "Vor den Pforten meines Glückes" wähnte sich Mozart, angekommen in Wien, angestellt am Kaiserhof, und - wie Wolff nachweist - bemüht, in seiner Musik einen imperialen Stil zu etablieren. Kompositorisch selbstbestimmt klingt auch die These, die Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus nun vertritt: Die drei letzten, ohne Kompositionsauftrag in nur gut zwei Monaten hintereinander weg komponierten Sinfonien sind nicht etwa das Röcheln eines Genies, das mit sterbender Hand nach dem Himmel reicht, sondern ein ehrgeiziges Projekt - ein Instrumental-Oratorium. Die Motivbezüge und enge Verwandtschaft hat schon Peter Gülke nachgewiesen, nun erklärt Harnoncourt die drei Werke zu einer in sich geschlossenen, dreiteiligen Handlung für Musik, eine freimaurerisch inspirierte Initiation. Was konkret er selbst dem Werk an melodramatischen Sujets dabei ablauscht, will er aber nicht verraten, denn "die Musik Mozarts ist Sprache und spricht für sich."

Kommentare

Alisa Weilerstein, Frank Peter Zimmermann, Garrick Ohlsson, Tschechische Philharmonie, Jiří Bělohlávek, Antonín Dvořák, Sämtliche Sinfonien und Konzerte

Der Kritik kann ich grundsätzlich zustimmen, auch wenn ich die Interpretation der Konzerte […] »

Guten Tag Beim Lesen dieser Kritik werde ich den Eindruck nicht los, beim Rezensenten eine […] »