Rezensionen der Woche

Jeden Samstag neu!

Jan Ladislav Dussek

Klavierkonzerte in G-Dur op. 1/III, C-Dur op. 29, Es-Dur op. 70

Jean-Philippe Rameau

Sämtliche Klavierwerke

Almut Kühne, Gebhard Ullmann

Silver White Archives

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Pasticcio

GMD gesucht!

Da sind die Opernhäuser in Wien und Rom wirklich schlagzeilenträchtig in die neue Saison gestartet. Anfang September schmiss Franz Welser-Möst als Generalmusikdirektor an der Wiener Staatsoper von […]
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TV-Programm

Ins Dunkle, ins Offene

Sonntag, 05. Oktober – ARD-alpha 20:15 Uhr, 60 Min.

Peter Ruzicka gehört längst zu den wichtigsten Komponisten und Dirigenten der Gegenwart. Und zugleich - das bringt sein Komponieren und sein Leben in eine ungewöhnliche Spannung - hat er immer wieder öffentliche Ämter übernommen, sei es als Intendant der Hamburger Staatsoper, sei es als Leiter der Salzburger Festspiele oder der Münchener Biennale. Das Porträt von Klaus Voswinckel zum 65. Geburtstag von Peter Ruzicka zeigt die unterschiedlichen Facetten seines Lebens - und nähert sich Ruzickas Persönlichkeit auch über seine einzigartige Musik. (Foto: Wilfried Beege)
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Neuerscheinungen

Johann Sterkel - Sinfonien (Deutsche Harmonia Mundi)

Wieder einmal ist das Orchester "L´arte del mondo" unter der Leitung von Werner Ehrhardt auf eine musikalische Entdeckungsreise in die Vergangenheit gegangen. Im Zentrum dieser CD stehen ausgewählte Sinfonien und Ouvertüren des Beethoven-Zeitgenossen Johann Sterkel (1750-1817), den der junge Beethoven sogar als Vorbild verehrt haben soll. Elegante Melodik, klangliche Ausgewogenheit und ein schier grenzenloser Ideenreichtum - und diese kompositorischen Stärken haben in L´arte del mondo ihre perfekten Interpreten gefunden.
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Gewinner unserer Verlosungen

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CD zum Sonntag:

Ihre Wochenempfehlung der
RONDO-Redaktion

Torquato Tassos Kreuzfahrerepos "Gerusalemme liberata" war im Italien des 18. Jahrhunderts so beliebt, wie den Deutschen ihre Ritter- und Heldensagen im 19. Jahrhundert. Die Gondolieri in Venedig konnten ganze Passagen auswendig rezitieren, berichtet Casanova, und auch in Rom, wo Tasso seine letzten Lebensjahre verbracht hatte, kannte man die Figuren des Epos gut, darunter vor allem den hehren Kreuzritter Rinaldo und seine Gegenspielerin, die Zauberin Armida. Georg Friedrich Händel, als blutjunger Tausendsassa nach Rom gekommen, saugte den italienischen Stil ein wie Muttermilch und verschaffte sich mit den musikdramatischen Juwelen seiner frühen Kantaten schnell die Hochachtung des römischen Adels. 1707 wurde auf einem Jagdausflug seine "Armida abbandonata" aufgeführt, die in drei Arien und zwei Accompagnati vollendet das Porträt der soeben von Rinaldo verlassenen Zauberin und ihre Seelenstürme porträtiert. Und diese Leidenschaften hat sich auch das Berner Ensemble "Les Passions de l'ame" unter Meret Lüthi zum Namensgeber erwählt. In ihrer neuen Aufnahme betten sie Händels Kantate geschickt als Epizentrum in Francesco Geminianis Ballettmusik "La Foresta incantata" (Der Zauberwald) ein, die dieser dem Epos Torquato Tassos fünfzig Jahre später abgelauscht hatte.

Kommentare

Pasticcio

Was für ein Schatz! Allein für Dieskaus kostbares Klavier lohnt es sich, nach Berlin zu fahren […] »

Alisa Weilerstein, Frank Peter Zimmermann, Garrick Ohlsson, Tschechische Philharmonie, Jiří Bělohlávek, Antonín Dvořák, Sämtliche Sinfonien und Konzerte

Der Kritik kann ich grundsätzlich zustimmen, auch wenn ich die Interpretation der Konzerte […] »