home

N° 1272
24. - 30.09.2022

nächste Aktualisierung
am 01.10.2022



Startseite · Klartext · Pasticcio

Das neue Richard-Wagner-Museum ©Ebener_RWM

Pasticcio

Meldungen und Meinungen der Musikwelt

Dunkle Vergangenheit – neu beleuchtet

Lange hat es gedauert. Und auch wenn noch längst nicht das letzte Wort über die Verstrickungen des Wagner-Clans mit den nationalsozialistischen Machthabern gesprochen sein wird, schlägt das jetzt wieder eröffnete Richard Wagner Museum in Bayreuth neue Töne an. Für 20 Millionen Euro wurde in den letzten drei Jahren die einstige Komponisten- Villa „Haus Wahnfried“ sowie das anliegende Siegfried-Wagner-Haus renoviert. Und mehr als das: Neben der Präsentation des Lebens und Werks von Richard Wagner setzt sich das Museum nun endlich auch mit jenem dunklen Kapitel auseinander, das beim Antisemiten Wagner begann und den Höhepunkt in der Hitler-Verehrung von Cosima & Co. erreichte. Diese (überfällige) Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hatte andererseits schon 2012 eingesetzt, als man die Ausstellung „Verstummte Stimmen“ über rassisch verfolgte Sänger zeigte. Diese Schau ist nun in eine Dauerausstellung umgewandelt worden (www.wagnermuseum. de).

Reinhard Lemelle, 29.08.2015, RONDO Ausgabe 4 / 2015



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Daniel Röhn

Goldenes Händchen

Dieser Violinist kommt aus der berühmten Chumachenco-Klasse. Er lässt sich Zeit – und liebt den […]
zum Artikel

Fanfare

Proben, Pleiten und Premieren: Höhepunkte in Oper und Konzert

Das Opernfestival in Martina Franca – das ist nach dem ersten Salzburg- und […]
zum Artikel


CD zum Sonntag

Ihre Wochenempfehlung der RONDO-Redaktion

Externer Inhalt - Spotify

An dieser Stelle finden Sie Inhalte eines Drittanbieters, die Sie mit einem Klick anzeigen lassen können.

Mit dem Laden des Audioplayers können personenbezogene Daten an den Dienst Spotify übermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Eigentlich plante Gustav Holst eine Pianistenkarriere, eine Nervenentzündung im rechten Arm zwang ihn jedoch dazu, sich umzuorientieren. So wandte er sich der Komposition zu und begann ein Kontrapunktstudium in Oxford. Sein Kollege Ralph Vaughan Williams hatte bereits zwei Jahre in London studiert und war anschließend nach Cambridge gegangen. 1895 trafen sich schließlich beide am Londoner Royal College of Music, daraus entstand eine der dauerhaftesten Freundschaften in der britischen […] mehr


Abo

Top