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N° 1273
01. - 07.10.2022

nächste Aktualisierung
am 08.10.2022


Pasticcio

Aus der Heimat geworfen

Nicht nur seinen Lebensabend hat sich Valentin Silvestrov ganz anders vorgestellt. Auch seinen 85. Geburtstag hätte er jetzt, am 30. September, liebend gerne zu Hause, in Kiew gefeiert und nicht in […]
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Ausgabe 4/2022

Matthias Kirschnereit

Spritzige Heiterkeit mit Tiefgang

Der Pianist hat Joseph Haydns vergessene Konzerte für Tasteninstrumente eingespielt und dabei Überraschendes entdeckt.

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Griechische Nationaloper Athen

Volles Programm

In Athen findet man im Spielplan nicht nur viel Italienisches und manch Zeitgenössisches – sondern auch griechische Operetten.

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Volt & Vinyl

Zeitlose Größe

Er war ein Wunderkind, wie es im Buche steht. Und schon früh wurde der Schüler des Liszt-Schülers Martin Krause als neuer Liszt gehandelt. Doch anstatt[…]

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Rezensionen der Woche

Jeden Samstag neu!

Hector Berlioz, Jules Massenet, Gioachino Rossini u. a.

A Tribute to Pauline Viardot

Frank Bridge, Claude Debussy, Leoš Janáček, Benjamin Britten

Sonaten für Violoncello

Keith Jarrett

„Bordeaux Concert“

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TV-Programm

Enrico Caruso

Sonntag, 02. Oktober – Arte 21:55 Uhr, 55 Min.

Enrico Caruso ist ein Phänomen, das die italienische Oper Ende des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Und bis heute bleibt es eines ihrer größten Rätsel. Wie konnte ein Kind aus armen Verhältnissen an der Metropolitan Opera in New York diese großen Erfolge erreichen? Worin liegt sein Mythos begründet und wie kam er zustande? Diesen und weiteren Fragen geht die Dokumentation von Norbert Busè nach. Ausgangspunkt ist Carusos Reise nach Havanna, wo er ein Jahr vor seinem Tod am 5. Mai 1920 von Bord geht. Für 10.000 Dollar pro Konzert soll er in der Oper auftreten. Carusos Erfolg ist nicht nur in seiner Tenorstimme begründet, sondern auch in der Erfindung der Schallplatte, die sie in alle Welt trug. 1902 steht er in Mailand erstmals vor einem Gerät, das Stimmen aufnehmen kann. „Das Grammophon wurde durch ihn berühmt und umgekehrt“, so Francesco Canessa, der italienische Caruso-Biograf.

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Neuerscheinungen

Brahms, Franck, Rachmaninow - Leon Fleisher spielt Brahms, Franck & Rachmaninoff (Parnassus)

Der amerikanische Pianist Leon Fleisher, der 2020 im hohen Alter von 92 Jahren starb, war einer der letzten Schüler des legendären Artur Schnabel. Fleisher gehörte zu den bedeutendsten Brahms-Interpreten der Nachkriegszeit, weil es ihm gelang, das klassizistische Moment in dessen Musik zu profilieren, wie es nur wenige Brahms-Spieler vermochten. Nun hat das amerikanische Label Parnassus einige seiner Brahms-Aufnahmen aus den frühen 1960er Jahren wiederveröffentlicht. Auf der Anfang Oktober erscheinenden CD finden sich die „Händel-Variationen“ und die „Walzer“ op. 39. Weitere Stücke des Albums sind César Francks „Symphonische Variationen“ für Klavier und Orchester sowie Sergei Rachmaninows „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ für dieselbe Besetzung; es begleitet das Cleveland Orchestra unter George Szell.
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Online-Artikel

Stanisław Moniuszko

Polnischer Schubert

Leidenschaftlicher Glaube und ein Talent reich an lyrisch-emotionalen Elementen: Moniuszkos Kirchenmusik wird wiederentdeckt.

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Trio Orelon

First Lady

Das Kölner Klaviertrio Orelon huldigt auf seinem Debüt-Album der amerikanischen Komponistin Amy Beach.

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Nächstes Heft: 14.10.2022

CD zum Sonntag

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Für sein aktuelles Album hat der Trompeter Matthias Höfs ein Werk ausgegraben, das als das einzige ernstzunehmende romantische Trompetenkonzert des 19. Jahrhunderts gilt. Es stammt aus der Feder des deutsch-russischen Komponisten Oscar Böhme. Der 1870 bei Dresden geborene Komponist studierte in Deutschland und Ungarn und emigrierte anschließend nach Russland und nahm die russische Staatsangehörigkeit an. Trotz seiner Bemühungen um eine perfekte Integration in die russische Gesellschaft […] mehr


Kommentare

Dieter Ilg

Das B-A-C-H - Album des Dieter Ilg-Trios ist für mich die fundierteste und zugleich freiest […] mehr

Martina Mühlpointner, Kimako Xavier Trotman, Markus Alexander Neisser u. a., The Band of Holst-Sinfonietta, Young Opera Company Freiburg, Klaus Simon, John Adams, I was Looking at the Ceiling and Then I Saw the Sky

Sehr verehrter Kritikus, Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man nicht so einen Mist schreiben. […] mehr

Wirklich recht eindrucksvoll! Des Dirigenten Vater hätte da sicher gerne […] mehr

Pasticcio

Sehr geehrter Herr Fischer, es gibt das schöne Wort "insinuieren". Was wollen Sie mit diesem […] mehr

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