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N° 1230
04. - 10.12.2021

nächste Aktualisierung
am 11.12.2021



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Maurice Ravel

Le Jardin féerique

Emmanuel Pahud, Wenzel Fuchs, Marie-Pierre Langlamet, Christophe Horak, Simon Roturier, Ignacy Miecznikowski, Bruno Delepelaire

Indésens/Klassikcenter INDE139
(61 Min., 2 & 4/2019)

Überragende Kompetenz aus der Mitte eines großartigen Orchesters: Die über große Zeiträume intensiv gepflegte Kultur des Zusammenspiels bewährt sich auch für kleine Besetzungen, und die Freiräume, die ein renommiertes Orchester seinen Mitgliedern auch für das eigene solistische Spiel gewährt, führen zu reizvollen Produktionen wie der vorliegenden. Sieben Kolleginnen und Kollegen aus den Reihen der Berliner Philharmoniker haben sich für ein Ravel-Programm zusammengeschlossen und bieten neben dem berühmten Streichquartett in F-Dur auch weniger bekannte Musik: Ein augenblicklich fesselnder „Hinhörer“ ist „Introduction et Allegro“, in dem die Siebener-Besetzung (Streichquartett, Harfe, Flöte, Klarinette) komplett zum Einsatz kommt. Dieses Tutti hören wir erst wieder ganz am Ende der CD, in einer gelungenen Bearbeitung des „Jardin féerique“ aus „Ma mère l’oye“. Lediglich zu zweit sind Christophe Horak (Violine) und Simon Roturier (Violoncello) in der Sonate für eben diese beiden Instrumente unterwegs. Hier demonstriert Ravel, wie mühelos er seine spezielle erweiterte Harmonik auch mittels gebrochener Akkorde mit zwei Melodieinstrumenten zu entfalten vermag. Die „Sonate en Trio“ für Flöte, Harfe und Viola ist wiederum eine Bearbeitung – zugrunde liegt die berühmte Sonatine für Klavier. Insgesamt ein intelligent zusammengestelltes Programm, hervorragend musiziert und dazu angetan, die Hörerschaft tief in die eigenwillige harmonische und melodische Welt Ravels eintauchen zu lassen.

Michael Wersin, 06.03.2021



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