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N° 1281
26.11. - 02.12.2022

nächste Aktualisierung
am 03.12.2022



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Carl Maria von Weber

Konzertstück, Ouvertüren zu „Freischütz“, „Oberon“, „Beherrscher der Geister“, Arien („Freischütz“)

Martin Helmchen, Anna Prohaska, Konzerthausorchester Berlin, Christoph Eschenbach

Alpha/Note 1 ALP744
(54 Min., 11/2020, 2/2021)

Vor genau 200 Jahren, im Mai 1821 wurde am Berliner Gendarmenmarkt Schinkels „Königliches Schauspielhaus“ eröffnet. Im Krieg zerstört, wurde es 1977 originalgetreu wieder aufgebaut und ist seitdem auch die Heimstätte des Berliner Konzerthausorchesters. Unter der Leitung seines Chefdirigenten Christoph Eschenbach erinnert das Orchester jetzt aber nicht nur an das Schinkel-Jubiläum. Zugleich ehrt man mit Carl Maria von Weber jenen Komponisten, der im Juni 1821 bei der Uraufführung seiner „Freischütz“-Oper eben im damaligen Schauspielhaus vom Publikum frenetisch gefeiert wurde.
Passend zu diesem historischen Datum durften nun bei dem reinen Weber-Programm weder die „Freischütz“-Ouvertüre noch Arien aus der Oper fehlen. Wobei die beiden „Ännchen“-Arien „Einst träumte meiner selʼgen Base“ und „Kommt ein schlanker Bursch gegangen“ jetzt von Sopranistin Anna Prohaska mit einem Esprit geboten werden, der auf die Fangemeinde hinweist, die Weber auch unter den Franzosen und speziell in Person von Berlioz hatte. Der in den letzten Jahren eher durch sein phlegmatisches Dirigat aufgefallene Eschenbach macht aber nicht nur hier bella figura. Auch die drei Ouvertüren zu „Freischütz“, „Oberon“ und „Beherrscher der Geister“ kommen beschwingt und klangkulinarisch gehaltvoll daher. Und ziemlich am Anfang begeistert Martin Helmchen im Konzertsstück für Klavier und Orchester op. 79 mit Feingeist und Brillanz.

Guido Fischer, 05.06.2021



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