Startseite · Klartext · Pasticcio

Pasticcio

Meldungen und Meinungen aus der Musikwelt

Der verlorene Sohn?

„Er hat ein Weib – und sucht sünd’gen Zeitvertreib.“ Das Ver - halten Bernards fand auch Marcel nicht in Ordnung. Doch nicht nur in Puccinis „La bohème“ nahm man es nicht so genau mit der Treue. Der verheiratete Komponist höchstselbst war ein Schwerenöter. Sein bekanntestes Techtelmechtel hatte er mit dem Hausmädchen Doria Manfredi. Und auch mit deren Cousine Giulia. Sie blieb ihr ganzes Leben lang unverheiratet und verriet nie, wer der Vater ihres Kindes war, den sie wie Puccinis legalen Sohn Antonio nannte. Der Dokumentarfilmer Paolo Benvenuti will jetzt Dokumente entdeckt haben, die eindeutig beweisen, dass Puccini tatsächlich der Vater ist.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 4 / 2007



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Gefragt

Alexander Melnikov

Ménage à trois

Mit Melnikov als Solist des Klavierkonzerts geht das originelle Schumann-Projekt in die zweite […]
zum Artikel »

Gefragt

Martin Fröst

Wurzelbehandlung

Er könnte auf ewig Mozarts Konzert-Evergreen spielen. Will der Klarinettist aber nicht. Deshalb […]
zum Artikel »




Top