home

N° 1237
22. - 28.01.2022

nächste Aktualisierung
am 29.01.2022



Startseite · Klang · Magazin

Magazin

Schätze für den Plattenschrank

Chopin - (nahezu) authentisch

Das Chopin-Jahr 2010 hat bereits schwergewichtig begonnen – mit dicken CD-Boxen, mit denen marktführende Labels ihren Chopin- Katalog zu Gesamteinspielungen gebündelt haben. Ist der polnische Meister aus dem »Traumreich der Poesie« (Heine) da ausschließlich auf modernen Flügeln zu hören, widmet sich jetzt eine Komplett- Edition seiner Werke der gut informierten, historischen Aufführungspraxis. Nachdem das in Warschau beheimatete Chopin-Institut alle Notenmanuskripte fein säuberlich veröffentlicht hat, wurden nun von einer internationalen Pianistenriege die Werke auf zwei historischen Instrumenten der Chopin-Zeit eingespielt: auf einem Pleyel-Fortepiano von 1848 und auf einem Erard aus Chopins Todesjahr 1849. Beide Tastenantiquitäten sind aber noch derart gut in Schuss, dass Pianisten wie Nelson Goerner, Kevin Kenner und Tatiana Shebanova mit feinstem Jeu perlé und dramatischen Elan glänzen können.

NIFC/Codaex

Als JPC- und Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Guido Fischer, RONDO Ausgabe 1 / 2010



Kommentare

Kommentar posten

Für diesen Artikel gibt es noch keine Kommentare.


Das könnte Sie auch interessieren

Pasticcio

Musiklehrer-Ebbe

„Groovy Grounds und Bodysounds-Rhythmus in der Klasse“, „Soundscapes - Mit zwei Ohren sieht […]
zum Artikel

Hausbesuch

Gasteig HP8

Nah dran am Geschehen

Gasteig HP8 und Isarphilharmonie: München leistet sich ein neues Kulturzentrum als Interim für […]
zum Artikel


Abo

Top